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Hintergrund: Die Instrumentenfamilien

  • Illustration eine Kontrabasses; Rechte: WDR
  • Illustration eines Saxophons; Rechte: WDR
  • Illustration eines Schlagzeugs; Rechte: WDR

In der klassischen Musik spricht man von drei Instrumentenfamilien: Es gibt Streicher, Bläser und das Schlagwerk. Im Orchester sitzen die Musiker entsprechend der Familie ihres Instruments: Das Schlagwerk hat seinen Platz in den hintersten Reihen. In der Mitte sieht der Dirigent in der Regel links die Holz- und rechts die Blechbläser. In den vordersten Reihen sitzen die Streicher.

  • Ein Orchester in einem leeren Konzertsaal. Es gibt eine feste Sitzordnung im Orchester; Rechte: WDR

Welcher Familie ein Instrument zugeordnet wird, bestimmt weder das Aussehen, noch das Material, noch der Klang. Entscheidend ist, was ein Musiker tun muss, um dem Instrument einen Ton zu entlocken. Streicht er mit einem Bogen über straff gespannte Saiten, hält er ein Streichinstrument in der Hand. Manipuliert er hingegen Luftstöße, die durch das Instrument schießen, ist es ein Blasinstrument. Und alle Instrumente, bei denen der Ton durch Schlagen, Klopfen oder Schütteln entsteht, gehören zur Familie der Schlaginstrumente. Das bedeutet, dass die Triangel mit der Pauke verwandt ist, und die Piccolo-Flöte mit der Orgel. Denn die Töne der Orgel erklingen, weil Luftstöße durch die Orgelpfeifen gehen. Sie ist also ein Blasinstrument, auch wenn die Luftstöße durch Tasten- und Pedalbewegung entstehen. Anders ist es mit dem Klavier: Weil seine Saiten durch einen komplizierten Hammer-Mechanismus angeschlagen werden, wird es den Schlaginstrumenten zugeordnet.