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Einsatz im Unterricht

Die vierteilige Sendereihe Planet Earth eignet sich je nach Schwerpunktsetzung für den Einsatz in den Klassen 7 bis 10, in denen der Erdkundeunterricht auf Englisch erteilt wird.

Wird die Serie in der Jahrgangsstufe 7/8 behandelt, sollten die einzelnen Sendungen nach Möglichkeit auszugsweise betrachtet werden. In Folge 1 bietet es sich beispielsweise an, nur die Ausschnitte zu thematisieren, die sich dem Vulkanismus widmen. Beschäftigen sich Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9/10 mit der Problematik „restless earth“, können die Folgen auch in voller Länge vorgeführt werden. Es hängt von den Voraussetzungen der jeweiligen Lerngruppe ab, wie die eigentlichen Filmsequenzen präsentiert werden. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, in allen Klassen eine zielgerichtete prewatching activity vorzuschalten, indem wichtige Namen, Daten vorher erwähnt werden. Auch Teile der jeweiligen Schülerarbeitsblätter erfüllen diese Funktion, z.B. kann die Struktur einer mind map vorher besprochen werden, damit sich die Schüler/innen auf den Film einstellen können.

Am Beispiel der 1. Folge soll gezeigt werden, wie das Thema „tectonics“ abgehandelt werden kann. Vor der Filmvorführung versuchen die Schüler/innen möglichst viele der auf dem Schülerarbeitsblatt vorgegebenen Fragen zu beantworten. So gebrauchen sie bereits wichtige englische Begriffe, die sie anschließend hörend erschließen müssen. Diese Aufgabenstellung wird ergänzt durch sprachliche und inhaltliche Hilfen. Anschließend betrachten die Lernenden die Sendung abschnittweise oder in voller Länge. Sie sollten es gewohnt sein, während des Sehens wichtige Notizen anzufertigen, gegebenenfalls in arbeitsteiligem Verfahren, so dass die Ergebnisse nach der Sendung gemeinsam ergänzt werden.

Die Aufgabe 2 des Materials greift das Gesehene wieder auf, allerdings sollen die Schüler/innen die wichtigsten Daten in eine selbst gezeichnete Grafik integrieren. Da es insbesondere im englischsprachigen Erdkundeunterricht darauf ankommt, die wichtigsten Sprachfunktionen (beschreiben, erklären, Schlüsse ziehen und ihren Aussagewert überprüfen) schrittweise einzuhalten, wird die Zeichnung mit den sprachlichen Hilfen in der Box erläutert. Im nächsten Schritt vergleichen die Schüler/innen ihre Aufzeichnungen mit der Karte der Insel Surtsey und dem Text, der die Entstehung dieser Vulkaninsel und die Entwicklung der Vegetation darstellt. Auf ähnliche Weise werden die Konvergenzzonen, an denen die Platten zusammenstoßen, erarbeitet.

Steht genügend Zeit zur Vertiefung solcher Prozesse zur Verfügung, können mit Hilfe der entsprechenden Filmpassagen und der angegebenen Website die Erdbebengefährdung der Städte Los Angeles und San Francisco geklärt werden. Besonderes Augenmerk sollte natürlich auf den Vulkanismus mit all seinen wichtigen Erscheinungsformen und Problemen gelegt werden. Die entsprechenden Filmszenen können unter Umständen mehrfach gezeigt werden. Geht es auch um die Sicherung des englischen Kommentars, kann nach wichtigen Szenen ein Standbild produziert und der Sachverhalt besprochen werden. Die zusätzlichen Webadressen ermöglichen das Betrachten von Vulkananimationen. Um dem Unterricht eine starke handlungsorientierte Komponente zu verleihen, sollten die Schüler auf jeden Fall ein kleines Vulkanmodell basteln.

An dieser Stelle soll auf ein multimediales Projekt hingewiesen werden, das die Schulfernsehreihe Planet Earth eindrucksvoll erweitern kann. Die interaktive CD-ROM „Experiment Zukunft” bietet zehn Themen aus dem Spektrum Mobilität, Umgang mit den Ressourcen, alternative Energieformen und Vorhersage von geologischen und meteorologischen Ereignissen. Die Themen Wasser, Wetter, Klima, Vulkane eignen sich besonders gut als Ergänzung dieser Sendereihe. Das Kapitel „Vulkane” widmet sich diesen Themenfeldern:

  • Aufbau der Erde, Erdgeschichte, Plattentektonik
  • Vulkanismus, Lava, Magma, Vulkantypen
  • Katastrophen, aktive Vulkane

Auch wenn diese CD-ROM Deutsch als Arbeitssprache verwendet, können zahlreiche kurze Filmszenen, Animationen und Arbeitsblätter mit Erfolg eingesetzt werden. Hinzu kommen zahlreiche Links ins Internet, so dass sich ohne allzu großen Aufwand ein wirkungsvoller arbeitsteiliger Gruppenunterricht oder auch ein Stationenlernen organisieren lässt. Werden die beiden Lehrmittel Film und multimediale CD-ROM miteinander verknüpft, werden sowohl erdkundliche bzw. fachliche als auch (fremd-)sprachliche und methodische (interaktive Lernsoftware, Internet) Kompetenzen entwickelt.