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Im Unterschied zur Oberfläche des Mondes wird die Erdoberfläche in starkem Maße von der Kraft des fließenden Wassers beeinflusst. Nach einer kurzen Information über den Kreislauf des Wassers werden wichtige Talformen und ihre Entstehung visualisiert. Gebirgsgletscher sind häufig für die Entstehung von U- oder Trogtälern verantwortlich. Dabei handelt es sich um ein ursprünglich muldenförmiges Tal, das durch den Gletscher verbreitert und übertieft worden ist. Eine Grafik macht sichtbar, wie sich ein Kerb- bzw. V-Tal entwickelt. Diese Täler entstehen bei gleichzeitiger Hangabtragung und Tiefenerosion, wobei die Sohle des Tales vollkommen vom Fluss eingenommen wird.
Wasserfälle wie z.B. die des Sambesi sind beeindruckende Naturschauspiele, hier stürzen Wassermassen fast senkrecht über eine Stufe aus morphologisch hartem Gestein in die Tiefe. Da am Fuß eines Wasserfalls häufig weniger widerstandsfähiges Gestein anzutreffen ist, vollzieht sich hier im Laufe der Zeit eine Unterspülung der überlagernden harten Stufe, die irgendwann abbricht. Auf diese Weise kommt es zu einer Rückwärtsverlegung des Wasserfalls. Windungsreiche Flussläufe, Mäander, zeichnen sich durch eine geringe Fließgeschwindigkeit und durch geringes Gefälle aus. Es wird gezeigt wie sich bei mäandrierenden Flüssen Prall- und Gleithänge stetig verändern, wie es zu Altwasserarmen, zu Umlaufbergen etc. kommt.
Das Ende der Sendung bilden Aufnahmen von Überschwemmungen, die nicht nur weite Landstriche zerstören, sondern häufig auch die Lebensgrundlage der betroffenen Menschen empfindlich zerstören. Die jüngsten Überflutungen im Oderbruch sind ein beredtes Zeugnis davon. Die Anlage von Deichen sowie vor allem von Rückhaltebecken sind sinnvolle, manchmal aber auch nicht ausreichende Schutzmaßnahmen vor allzu großen Überflutungen.
