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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Das Montblanc-Massiv mit Gletscher; Rechte: WDR/Argus

Am 11. Juli 1892 passiert in einem kleinen Kurort unterhalb des Tete-Rousse-Gletschers eine Katastrophe: eine Lawine aus Schmelzwasser, Erde und Schlamm begräbt den Ort unter sich. Unterhalb der Eismassen des Gletschers hatte sich unbemerkt ein See aus Schmelzwasser gebildet und schließlich explosionsartig einen Ausweg gesucht. Solche Katastrophen könnten sich wiederholen. Denn die Gletscher schmelzen und das Wasser fließt durch unterirdische Höhlen und Kanäle auf verborgenen Wegen. Der Film begleitet ein deutsch-französisches Team, das erstmalig am Mont Blanc den Weg des Schmelzwassers zu erforscht. [mehr]

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Eine Gletscherwanderung in den Alpen; Rechte: WDR/Johannes Höflich

Zum Skifahren, zum Schwimmen – dafür braucht man natürlich Wasser in den Bergen. Wie wichtig die Alpen aber als Wasserreservoir für ganz Europa sind, merkt man erst, seitdem das Klima durcheinander gerät und die Gletscher schmelzen. Der Film zeigt an Beispielen, wie die menschliche Nutzung von Wasser in den Alpen in die Natur eingreift, welche Risiken bestehen, aber auch was noch zu retten ist. Schließlich sind es Menschen, die darüber entscheiden, ob ein weiteres Gletscherskigebiet gebaut werden soll. [mehr]

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Die Aufnahme zeigt Nord-Slowenien mit den Alpen; Rechte: WDR/Johannes Höflich

"Von den Fehlern der anderen lernen" – das ist die Strategie der Tourismusplaner Sloweniens, deren Republik 1991 von Jugoslawien unabhängig wurde. Anders als in den benachbarten Ländern war die Natur in der Alpenregion des neuen Staates weitgehend unverbaut. Eine Chance touristische Angebote zu planen, die der Idee von Nachhaltigkeit und Naturnähe verpflichtet sind. Der Film dokumentiert Beispiele für diese Entwicklung rund um die Kernzone der julischen Alpen und den Nationalpark Triglav. [mehr]

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Drei Snowboarder; Rechte: AFP

"Schön und langweilig" sei bisher der Sommertourismus gewesen, findet Reto Gurtner - Chef der Bergbahnunternehmen in der Region Flims/Laax (Schweiz). Sein Rezept, um jüngere Touristen anzusprechen: mehr Fun-Sportarten, auch im Sommer, zum Beispiel Rafting und Mountain-Bike. Im Winter klappt das ganz gut: Ski- und Snowboardfahrer kommen auf ihre Kosten. Natur ist nur Kulisse. Anders bei den Teilnehmern des Bergwaldprojekts, die einen Teil ihres Urlaubs damit verbringen, durch Stürme zerstörte Waldflächen aufzuforsten. [mehr]

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Das Schwarzweiß-Foto von 1894 zeigt einen Mann und eine Frau auf Skiern; Rechte: Interfoto

Rein zum Vergnügen oder aus Ehrgeiz auf Berge zu steigen, im Winter den Schnee herbeizusehnen – diese Ideen wären der ursprünglichen Bevölkerung in den Alpen Jahrhunderte lang recht absurd vorgekommen. Sie hatten ihre Mühe in der kargen Landschaft ihren Lebensunterhalt zu verdienen – als Bergbauern oder Handwerker. Der Ort Flims in Graubünden hat miterlebt, wie die ersten Sommerfrischler in die Berge kamen. Der Film verfolgt die Entwicklung des Alpen-Tourismus von den Ursprüngen im 19. Jahrhundert bis zum Event-Tourismus heutiger Tage. [mehr]

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