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„Gott im Maschinensaal“ zeigt das bis heute noch aktuelle Experiment Gustav Werners, Industriearbeit für ein sozialverantwortliches, gerechtes Wirtschaften einzusetzen. Grundlage von Werners Handeln war sein Verständnis des christlichen Glaubens, bei dem die Tat, die „aktive Liebestätigkeit“ im Mittelpunkt stand. So gründete er für Menschen, die aufgrund der Industrialisierung und ihrer Folgen in Not geraten waren, Häuser und Höfe, „Hausgenossenschaften“ und Industrieunternehmen mit sozialer Zielsetzung. Anhand der wirtschaftlichen Arbeitsbedingungen der heutigen Bruderhaus-Werkstätten in Reutlingen, die der Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus angehören, wird die Frage nach Arbeit als Teil eines menschenwürdigen Lebens gestellt. Der Film beginnt und endet in der Gegenwart, zu sehen sind Dokumentaraufnahmen und historische Exponate. © Autorinnen der Beiträge: Dr. Carla Kramer / Margit Metzger
© Text: Dr. Carla Kramer / Margit Metzger
