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Von Geografie und Landschaft über Wasserqualität und Naturschutz bis hin zur Wassernutzung - am Beispiel von Elbe, Oder, Rhein und Emscher beleuchtet die Sendereihe "Deutsche Flüsse" vielfältige Facetten von Fließgewässern.
Die Sendungen rund um die Elbe folgen dem Flusslauf vom Riesengebirge bis zur kleinen Wattenmeerinsel Neuwerk. Sie streifen dabei Industrieruinen, naturbelassene Auenlandschaften und den Hamburger Hafen. Die Zuschauer erfahren, wie die Qualität des Wassers gemessen und es zu Trinkwasser aufbereitet wird, wie man die Kraft des Flusses zur Stromgewinnung nutzt und welche Bedeutung die Elbe als Transportweg hat.
In den Oder-Sendungen begleiten die Zuschauer den Flusskrebs Fritz auf seiner Reise entlang der Oder – dabei lernen sie nicht nur drei europäische Länder und den Mündungsbereich am Stettiner Haff an der Ostsee topografisch kennen, sondern erfahren eine Menge über Energiegewinnung, Naturschutz und die Einheit Europas.
In den Sendungen rund um den Rhein verfolgen die Zuschauer eine Flaschenpost von der Quelle in der Schweiz bis zu seiner Mündung in Rotterdam. Quasi im Vorbeischaukeln wird dabei sowohl über berühmte Orte und Landschaften am Rhein berichtet, als auch über saubere Energiegewinnung, die Schifffahrt sowie die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt.
Die Emscher ist mit 85 Kilometer Länge ein vergleichsweise kleiner Fluss. Das Besondere ist seine Funktion: Er ist Europas größter oberirdischer Abwasserfluss. Die Emscher fließt quer durchs Ruhrgebiet. Mit der Industrialisierung wies der Mensch den beiden zentralen Flüsse der Region unterschiedliche Aufgaben zu: aus der Ruhr kommt das Trinkwasser, in die Emscher fließen die Abwässer. Der Film zeigt, welche Folgen das für den Fluss hatte und wie er heute wieder renaturiert wird.
