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Flusskrebs Fritz stellt uns Geschichten entlang seines Heimatflusses vor: Die Oder entspringt in Tschechien. Entlang der Mährischen Pforte führte schon in der Römerzeit ein Handelsweg. Kostbarer Bernstein wurde hier von der Ostsee nach Italien gebracht.
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Nach etwa 135 Kilometern landet Fritz in Polen. Grenzregion war die Gegend immer. Welche Länder allerdings aneinander stießen, änderte sich durch Krieg und politische Verwicklungen immer wieder. Obwohl Polen und Tschechien beide zur EU gehören, gibt es hier noch eine Grenzstation. Dort ist Geldwechseln noch ein Geschäft, denn in keinem der zwei Länder ist bisher der Euro als Währung eingeführt.
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In einer Ausstellung über die Oder ist der ganze Fluss auf den Fußboden gemalt. Die Ausstellungsräume sind in dem ehemaligen Kloster Lubiąż untergebracht. Es sieht aus wie ein Schloss, ist aber inzwischen relativ baufällig. Deshalb wird es nach und nach restauriert. Im Klostergarten findet im Sommer ein Musikfestival statt.
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Ein Fährmann bringt Fußgänger ans andere Ufer. Die Fähre funktioniert nur mit Muskelkraft. Der Fährmann kennt den Fluss genau. An manchen Tagen hat er viel zu tun, an anderen wartet er lange auf Kundschaft.
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Kostrzyn war früher die deutsche Festung Küstrin. 1945 wurde sie zerstört. Als Mahnmal für den von Deutschland begonnenen Krieg ist die Festung nicht wieder aufgebaut worden. Auf der anderen Flussseite ist Deutschland, das Oderbruch. Deiche schützen das Land vor dem Wasser. Trotzdem ist es hier schon zu einer schlimmen Hochwasserkatastrophe gekommen.
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In der Hafenstadt Stettin werden Containerschiffe gebaut. Auf einem hohen Kran kann man die Stadt überblicken. Der Kranführer bewegt riesige Metallteile, aus denen irgendwann ein Schiff werden soll. Dabei muss er sich voll konzentrieren, sonst könnte das für die Arbeiter der Werft lebensgefährlich werden.
