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Die Elbe ist einer der längsten Flüsse Mitteleuropas. Gezeigt wird ihr Verlauf von der Quelle in Tschechien bis zur Mündung in die Nordsee.
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Die Elbe fängt als Bach in Tschechien an – sie entspringt im Riesengebirge auf 1386 Metern Höhe. Das Klima dort ist kalt und rau. Die Quelle der Elbe ist ein beliebtes Touristenziel. Auf einer Steinmauer sehen Besucher die Wappen aller Städte, die an dem Fluss liegen. Elbe stammt vom tschechischen Wort "labe" ab und heißt "weiß".
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Bei Mêlník fließt die 440 Kilometer lange Moldau in die Elbe – der Nebenfluss führt dort viel mehr Wasser. Der Landstrich, in dem die beiden Flüsse zusammentreffen, gehörte einst zu Österreich und hieß Böhmen. Das Wasser ist dort allerdings nicht mehr weiß, sondern braun.
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Heute eine schöne Gegend und vor vielen Millionen Jahren noch Meeresboden: das Elbsandsteingebirge. In der mittleren Kreidezeit hob sich der Meeresboden und das Gebirge entstand. Die Elbe hat sich im Laufe der Zeit den Weg durch das Gestein gebahnt. Im Elbsandsteingebirge lässt sich ausgezeichnet klettern. Gut 1100 kleine Gipfel sind zum Klettern freigegeben.
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Dresden war früher Sitz der Kurfürsten von Sachsen. Aus jener Zeit stammen viele Barockgebäude wie der Zwinger und die Frauenkirche. Beim Bau der Sehenswürdigkeiten wurde viel Sandstein verwendet. Steinmetze müssen heute die Schäden des empfindlichen Baustoffes ständig reparieren. Die Stadt entstand im Mittelalter an einer Furt, die viele Händler und Reisende nutzten.
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In Meißen wurde die Porzellanherstellung erfunden – früher war das Rezept ein sächsisches Staatsgeheimnis. Die Elbe fließt weiter durch die fruchtbare Magdeburger Börde. Magdeburg hat einen der größten Binnenhäfen in Ostdeutschland; dort gibt es zudem ein Wasserstraßenkreuz. Der Fluss fließt weiter durch Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. In Hamburg machen große Kreuzfahrtschiffe regelmäßig Station.
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Der Elbtunnel führt drei Kilometer Autobahn unter dem Fluss hindurch. In der Tunnelbetriebszentrale überwacht man die Röhren. Durchschnittlich 110.000 Fahrzeuge passieren den Tunnel jeden Tag.
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Hamburg ist mit mehr als 1,7 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hier mündet die Alster durch kleine Kanäle, die sogenannten Fleete in die Elbe. Wegen der zahlreichen Brücken über die Zuflüsse nennt man Hamburg auch "Stadt der 1000 Brücken".
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Der Hamburger Hafen ist der zweitgrößte Europas und der größte Deutschlands. Jährlich werden über 50 Millionen Tonnen unterschiedlicher Güter umgeschlagen – immer häufiger in Containern. Diese Stahlboxen lassen sich gut transportieren – auf Schiffen, LKWs und Zügen. Daher spielt das Containergeschäft eine immer wichtigere Rolle.
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Zwischen Schleswig-Holstein und Niedersachsen fließt die Elbe als Grenzfluss gen Nordsee. In Cuxhaven können Besucher die riesigen Containerschiffe auf der Elbe beobachten. Ein Stück weiter fließt sie an der Nordseeinsel Neuwerk vorbei durchs Wattenmeer. Dort steht der älteste noch intakte Leuchtturm der Welt. Auf dem letzten Teilstück des Flusses herrscht reger Schiffsverkehr. Hinter Neuwerk verschwindet der Fluss im Meer.
