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Einsatz im Unterricht: Mumbro & Zinell im Wald

  • Zinell im Wald (Quelle: Ulla Rehbein)
  • Mumbro & Zinell im Wald (Quelle: Daniel Enstler)

Anregungen für die Klasse 5/6

Die Rahmenhandlung: Je nachdem, ob dies die erste oder eine weitere Folge von „Mumbro und Zinell“ für die Schüler ist, sind sie mit dem Grobaufbau der Handlung (Rahmen- und Binnenhandlung) vertraut oder auch nicht. Da die Rahmenhandlung in dieser Folge allerdings etwas untypisch endet, bietet es sich an, sie in jedem Falle zu thematisieren.

Am Anfang des Films erhalten Mumbro und Zinell diesmal den Auftrag, je einen Schatz von ihrer Mission im Wald mitzubringen, und der bösartige König kündigt an, denjenigen der beiden zu entlassen, dessen Schatz ihm weniger gefällt. Am Ende des Films kündigen beide, was der König nicht akzeptiert, worauf er selbst beide entlässt, dann aber wieder einstellt, da sie ihm aus dem klebrigen Schatz, dem Kaugummi, heraushelfen sollen. Zum Verständnis dieser Rahmenhandlung sehen die Schüler den Film zunächst ganz an und betrachten anschließend noch einmal die Rahmenhandlung am Anfang und am Ende, wobei sie alleine oder zusammen mit ihrer Lehrkraft das Arbeitsblatt 1: Rahmenhandlung bearbeiten.

Wenn es eine besonders starke Schülergruppe ist, kann der Arbeitsauftrag deutlich ausgeweitet werden, und die Schüler können Adjektive, die die Befindlichkeit der beiden Agenten beschreiben, ergänzen und in der Gruppe diskutieren.

Einstieg in die Binnenhandlung: Für die meisten Schüler dürfte das Thema „Wald“ Anknüpfungspunkte bieten, wenn es auch Schüler in der Gruppe geben kann, die noch nicht lange in Deutschland leben und aus Gegenden kommen, in denen es kaum Wälder gibt. Arbeitsblatt 2 : Der Wald bietet einen Einstieg in die Thematik, da die Schüler sich zu den abgebildeten Gegenständen äußern können und sie beschriften können. Stärkere Schüler können ermutigt werden, von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen im Wald zu berichten oder auch das Arbeitsblatt um Gegenstände zu ergänzen, die ihrer Meinung nach dazugehören. In diesem Zusammenhang kann es sich für die Lehrkraft auch anbieten, das Arbeitsblatt auf Folie zu ziehen und auf dem Projektor zu zeigen.

Grobverständnis der Binnenhandlung: Die Schüler sehen sich die Binnenhandlung am Stück an und erhalten den Arbeitsauftrag, sich wichtige Ereignisse im Verlauf der Handlung zu merken. Dies werden auch sprachlich schwächere Schüler bewerkstelligen können, da die Handlung verhältnismäßig selbsterklärend ist und die Schüler sich zumindest markante Ereignisse wie den Streit am Anfang, den Unfall und die Ankunft am Lagerfeuer merken werden können.

Nach dem Betrachten des Films werden sie aufgefordert, wichtige Szenen als Zeichnung in Arbeitsblatt 3: Die Handlung einzutragen. Sprachstarke Schüler können auch die Rückseite des Arbeitsbogens dazu nutzen, ihre Bilder zu beschreiben oder zu erklären. Die Besprechung des Arbeitsbogens wird einen starken Sprachumsatz provozieren, da die Schüler ihre Bilder erläutern wollen und in den Zusammenhang der Handlung einordnen wollen.

Übungen zur Grammatik:

Wunsch äußern: Da die Personen in dieser Szene an vielen Stellen ihre Wünsche ausdrücken, bietet es sich an, diesen Aspekt im Unterricht aufzugreifen und mit den Schülern zu üben. Die Grundstruktur „Personalform von wollen + Infinitiv“ ist verhältnismäßig einfach und dann auch in schwächeren Lerngruppen machbar. Als Einstieg bieten sich Beispiele zum Film an, an die die Schüler im Folgenden anknüpfen können (Arbeitsblatt 4: Wünsche äußern).

Artikel und Kasus: Diese Übung eignet sich besonders für stärkere Schüler oder Lerngruppen, die den Lückentext zum Film gemeinsam oder alleine ausfüllen: Arbeitsblatt 5: den richtigen Artikel einsetzen.

Kreative und vertiefende Übungen:

Abschließend bieten sich verschiedene kreative Übungen an, die je nach Leistungsstärke der Gruppe variiert werden können. Arbeitsblatt 6: Mein Abenteuer im Wald kann sowohl für schwächere als auch für stärkere Gruppen eingesetzt werden: Die Schüler können ihr eigenes Waldabenteuer aufschreiben oder als Bildergeschichte darstellen und anschließend ihren Mitschülern vorstellen.

Außerdem bietet sich das Nachspielen einzelner Szenen oder das Bauen von Standbildern an, was bei der Besprechung zu einem großen Sprachumsatz führen wird.