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Sendereihe: Zu Hause in Deutschland - Merhaba heißt Guten Tag

  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)
  • (Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Eren ist 13. Er ist Klassenbester im Fach Deutsch und: er ist der Sohn türkischer Eltern. Für sie war der Anfang in Deutschland nicht leicht. Erens Vater kam als Kind nach Deutschland. Er lernte schnell Deutsch, hatte deutsche Freunde und machte Abitur. Erens Mutter lernte ihn mit 17 Jahren in der Türkei kennen und folgte ihm nach Deutschland. Sie hatte eine Art Heidiland erwartet, mit Bergen und glitzerndem Schnee. Stattdessen sah sie ein Land mit blassen Menschen, im dem es viel regnete. Erens Vater half ihr, sich an die Fremde zu gewöhnen. Heute hat die Familie einen Supermarkt.

Eren freut sich riesig auf die Sommerferien, dann geht es zu den Großeltern in die Türkei. Dort wird er auch seine vielen Cousins und Cousinen treffen. Manchmal würde Eren am liebsten in der Türkei bleiben, aber sein großer Bruder erinnert ihn: „Es ist Urlaub, Eren, deshalb ist es so toll.“

Im Alltag leben die beiden Brüder gerne in Deutschland, und hier werden, zusammen mit türkischen Freunden, auch die großen islamischen Feste gefeiert. Eren liebt das große Haus der Freunde. „Es ist wie eine kleine Türkei“, sagt er und lacht: „Ganz viele Leute, die durcheinander sprechen, und überall Kinder.“

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