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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Filmintro-Logo (Quelle: Deutsche Welle)

Der größte globale Wasserverbraucher und gleichzeitig Verschwender ist die Landwirtschaft. Mehr als 40 Prozent der Weltnahrungsmittel werden mit künstlicher Bewässerung erzeugt. Rinderzucht in der Wüste, Baumwollfelder in der asiatischen Steppe, Weizenernte in den Tropen. Für die Erfolge der „Grünen Revolution“ zahlen die Menschen einen hohen Preis. Zwar sorgt die künstliche Bewässerung im großen Stil weltweit für Rekordernten. Gleichzeitig versiegen gigantische Flüsse, bevor sie das Meer erreichen. Agrarexperten sehen in den landwirtschaftlich genutzten Regionen der Welt das größte Einsparpotenzial für Wasser: durch effektivere Bewässerungsmethoden und nachhaltige Planung. [mehr]

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Filmintro-Logo (Quelle: Deutsche Welle)

Mexiko-City, Lagos und Jakarta – drei Kontinente, drei Mega-Cities und ein Problem: die Versorgung der Einwohner mit sauberem Wasser. Mexiko-City kann seinen Wasserbedarf schon lange nicht mehr selbst decken. In der nigerianischen Wirtschaftsmetropole Lagos gibt es keine funktionierende Wasser-Aufbereitungsanlage, selbst das in Plastikbeuteln zu kaufende Trinkwasser ist nicht sicher. Jakarta mit seinen zehn Millionen Einwohnern verfügt über genügend Wasser, aber die Flüsse sind zu stinkenden Müllkippen verkommen. Und dem Grundwasser werden zu große Mengen entnommen, so dass Meerwasser kilometerweit in die Stadt eindringt und das Grundwasser versalzt. Auch die künstliche Oase Las Vegas ist in Gefahr, ihr geht das Wasser aus. [mehr]

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Filmintro-Logo (Quelle: Deutsche Welle)

Bevölkerungsexplosion und Verschmutzung lassen Wasser immer knapper und deshalb zu einem marktwirtschaftlichen Gut werden - zu einem Objekt des Welthandels. Längst sind multinationale Konzerne in das Milliardengeschäft der Zukunft eingestiegen und greifen nach den Monopolen in Riesenstädten. Kommunen in Geldnot, aber auch Regierungen und Entwicklungshilfeorganisationen, setzen immer mehr auf Privatisierung im Wassersektor. Wem aber gehört das Wasser? Was darf Wasser kosten? Die Privatisierung ist heftig umstritten: Die Befürworter argumentieren, dass nur so die Versorgung ärmerer Bevölkerungsgruppen mit sicherem Trinkwasser verbessert werden könne. Kritiker befürchten hingegen, dass die Versorgung Profitinteressen untergeordnet wird – mit gravierenden Folgen für Gesundheit und Umwelt und gerade für die Armen, die sich das Wasser nicht mehr leisten können. [mehr]

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„Wer mit dem Nilwasser spielt, erklärt uns den Krieg!“ Die Drohung des einstigen ägyptischen Präsidenten Anwar el-Sadat galt den Oberanrainern des längsten Flusses der Welt, denen, die eigentlich an der Quelle sitzen. Experten sind sich sicher, dass solche Drohungen bald an der Tagesordnung sind, denn die Trinkwasserreserven werden knapp. Die Kriege dieses Jahrhunderts werden nicht um Öl, sondern um Wasser geführt – die These ist nicht so leicht von der Hand zu weisen. [mehr]

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Tag für Tag sterben Tausende, die meisten davon Kinder, an den Folgen verschmutzten Wassers. Die Vereinten Nationen möchten diese Zahlen bis zum Jahr 2015 wenigstens halbieren – ein „Millennium Goal“, das kaum ein Experte für realistisch hält. Dabei liegt die Lösung der Wasserkrise in unserer Hand. Und gut durchdachte Lösungen würden gleichzeitig Hunger und Krankheit, Armut und soziale Ungerechtigkeit bekämpfen. Wie aber das „Jahrtausendproblem“ angehen? Wissenschaft und Technik bieten Lösungen an gegen Wasserknappheit und -verschmutzung: Entsalzungsanlagen, „Nebelfänger“, UV-Entkeimung und vieles mehr. Doch mit Technik allein ist der globale Wassermangel nicht zu überwinden. Die Experten aus den Krisengebieten wissen längst: Nur mit nachhaltigem, das heißt langfristig umwelt- und sozialverträglichem Wassermanagement ist die Krise zu bewältigen. [mehr]

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