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Mögliche Arbeitsaufträge / Fragen zu den Filmen

Folge 1: Wasser für Nahrung

  • Beschreiben Sie die Situation, in der sich der Aralsee, das ihn umgebende Land und seine Bewohner befinden. Erläutern Sie Gründe, die zu dieser ökologischen Katastrophe geführt haben.
  • Erläutern Sie Maßnahmen, die zu einer deutlichen Verbesserung der katastrophalen Lage im Bereich Aralsee führen sollen, und was die Politik, aber auch die Landwirtschaft in Usbekistan dazu beitragen kann.
  • Beschreiben Sie die Lage, in der sich die Bauern in Holguin, Kuba, am Ende des Kalten Krieges befanden. Erläutern Sie Gründe, durch die sie in diese Situation kamen, und beschreiben Sie, wie die Krise gelöst werden konnte.
  • Erläutern Sie Gründe aus verschiedenen Teilen der Erde, die dazu führen, dass die Ackerfläche um rund sieben Millionen Hektar jährlich schrumpft.
  • Erläutern Sie, warum in die Städte abgewanderte Bauern nach Merhabete, Äthiopien, zurückkehren und warum sie hier eine neue Chance für sich und ihre Zukunft sehen – oder: wie sich die Landflucht in manchen Gebieten umdrehen lässt.
  • Beschreiben und erläutern Sie die Maßnahmen, die verhindern sollen, dass sich Kalifornien in eine Wüste verwandelt.
  • Beschreiben und erläutern Sie, wie Bauern in Kalifornien vorgehen, um ihre Obst- und Gemüseplantagen zu erhalten und um so wirtschaftlich zu überleben.
  • Erläutern Sie die Forschungsansätze des Jacob-Blaustein-Instituts, Israel, zum Einsatz recycelten Wassers in der Landwirtschaft und vergleichen Sie mit der Situation in den ärmsten Ländern, zum Beispiel in Mexiko.
  • Beschreiben und erläutern Sie den von der Inderin Vandana Shiva eingeschlagenen und propagierten Weg, um Wasser zu sparen, der in deutlichem Gegensatz zu den Forschungen der Bioindustrie an genmanipulierten Pflanzen steht.

Folge 2: Wasser für die Metropolen

  • Beschreiben Sie die Situation der Wasserversorgung in der nigerianischen Wirtschaftsmetropole Lagos. Erläutern Sie die Auswirkungen der desolaten Zustände auf die Menschen. Zeigen Sie Lösungsansätze für die Hauptstadt Nigerias.
  • Beschreiben Sie die Situation der Wasserversorgung in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Erläutern Sie die Auswirkungen der schlechten Verhältnisse auf die Menschen, die Flüsse, das Meer und die Grundwassersituation. Wie wird hier versucht, die Katastrophe abzuwenden?
  • Beschreiben Sie die Situation der Wasserversorgung in einer der größten Städte der Welt, in Mexiko-City. Erläutern Sie die Folgen für die Stadt und ihre Bewohner. Welche Gegenmaßnahmen werden getroffen. Welche Maßnahmen ergreift man zur Verbesserung der desolaten Situation?
  • Beschreiben Sie die ganz andere Situation der Wasserversorgung von Las Vegas, einer Stadt, die mitten in der Wüste von Südnevada liegt, und wie es mit ihr und dem Wasserverbrauch weitergehen soll.

Folge 3: Das Geschäft mit dem Wasser

  • Beschreiben Sie die Situation der Wasserversorgung in Buenos Aires. Erläutern Sie, welches ehrgeizige Projekt sich die Firma „Aguas Argentinas" 1993 vorgenommen hatte und was daraus wurde.
  • Beschreiben Sie die Situation der Wasserversorgung in Jakarta. Erläutern Sie, weshalb der Beginn mit dem Unternehmen „Thames Water“ sehr viel versprechend war, warum das Projekt aber trotzdem scheitern musste?
  • Beschreiben Sie die Situation der Wasserversorgung in Cochabamba in Bolivien. Welchen Inhalt und welche Folgen hat der Vertrag, den die bolivianische Regierung mit einer Tochterfirma des amerikanischen Global Players „Bechtel“ unterzeichnete?
  • Beschreiben Sie, wie die Wasserversorgung in verschiedenen Staaten, beziehungsweise Städten, Europas organisiert ist. Legen Sie Ihren Schwerpunkt auf Berlin.
  • Vergleichen Sie Äußerungen von Vertretern multinationaler Konzerne zum Wassergeschäft mit Äußerungen von Wissenschaftlern und Vertretern von Bürgerinitiativen. Beziehen Sie Stellung. Worin sehen Sie Unterschiede zwischen der Situation in den ärmsten Ländern und in den Industrieländern? Schätzen Sie die Privatisierung als Patentrezept ein?
  • Erläutern Sie die Vorteile des neuen Konzeptes: „Public Private Partnership“ am Beispiel von Elbasan in Albanien.
  • Beschreiben Sie die Lösung, die man in Saint Raphael auf Haiti für die Bewältigung der Wasserkrise gefunden hat.

Folge 4: Kampf ums Wasser

  • Erläutern Sie, wie Israel seinen enormen Wasserbedarf deckt und welche Folgen daraus für die ganze Region resultieren.
  • Erläutern Sie, was der Atatürk-Staudamm dem unterentwickelten Süden der Türkei bringen soll und welche Folgen dieses Großprojekt für die Nachbarländer Syrien und Irak hat.
  • Erläutern Sie am Beispiel des Colorado-Deltas in Mexiko, wie verheerend sich die jahrzehntelange Übernutzung eines grenzüberschreitenden Flusses auf einen Nachbarn auswirken kann. Zeigen Sie, dass man die Situation in Süd-Nevada erkannt hat und dort ein Umdenkungsprozess in Gang gekommen ist.
  • Erläutern Sie am Beispiel des vom Nil ausgehenden Toschka-Kanals die unterschiedlichen Auswirkungen dieser „Pyramide des 21. Jahrhunderts“ auf Ägypten und Äthiopien. Diskutieren Sie, ob es Möglichkeiten gibt, den Konflikt zu lösen.
  • Erläutern Sie, warum der Tehri-Damm in Indien umstritten ist, der Katse-Damm in Lesotho aber als Segen für den südlichen Teil Afrikas gilt.

Folge 5: Die Zukunft des Wassers

  • Erläutern Sie, in welcher Weise Wasser das Leben der Menschen in der Region Sertão in Nordostbrasilien und darüber hinaus in vielen Regionen dieser Welt bestimmt.
  • Die Stadt Durban in Südafrika wird seit 1987 vor allem vom Inanda-Staudamm aus mit Wasser versorgt. Aber erst seit 1994 gibt die Verfassung jedem Menschen in Südafrika das Recht auf Wasser und verpflichtet den Staat, dieses Recht auch umzusetzen. Erläutern Sie.
  • Die Menschheit ist eifrig auf der Suche nach mehr Wasser. Beschreiben und erläutern Sie entsprechende Beispiele.
  • Erzählen Sie die Erfolgsgeschichte der neuen Johads von Rajasthan in Indien. Inwieweit eignen sich die neuen Johads als Vorbild für andere Regionen?
  • Zeigen Sie am Beispiel Sertão in Brasilien, wie internationale Finanzhilfe sinnvolle Projekte, die „sanft“ mit Wasser umgehen, so unterstützten kann, dass Menschen nachhaltig davon profitieren.
  • Schildern Sie eine/Ihre Vision von der „Zukunft des Wassers“.

Man kann aber auch solche Arbeitsaufträge an Gruppen erteilen, die die wiederholt angesprochenen Städte Mexiko-City, Lagos und Jakarta durch alle Filme hindurch begleiten, wobei die Schülerinnen und Schüler die Wasserver- und -entsorgung hinsichtlich „Ausmaß, Ursachen und Folgen analysieren und Handlungsansätze der Problemlösung im Hinblick auf Nachhaltigkeit bewerten“.

Themenrelevante Aspekte zur Reihe „Der durstige Planet“:

Argentinien fast entwaldet
-- Arzneimittel-Cocktail im Trinkwasser
-- Auf der Jagd nach illegalen Wassersaugern
-- Bäume wachsen in der Stadt besser
-- Boden als Wasserspeicher
-- Brandherd Wasser
-- Das Grundwasser wird knapp
-- Der Erde droht Wassermangel
-- Der Wunderbaum für das Trinkwasser 
-- Die Waldallianz von WWF und Weltbank
-- Entkeimung von Trinkwasser
-- Gentech-Baumwolle bringt höhere Erträge 
-- Gentechnik für die Baumwolle
-- Gentechnik lässt Pflanzen der Dürre trotzen
-- Gletscher schmelzen, Wasser wird knapp
-- Heißer Nebel macht Salzwasser trinkbar
-- Katastrophen, Dürre und Artentod
-- Kindersterben durch verschmutzte Umwelt 
-- Knappes Wasser effizient nutzen 
-- Kostbares Gut Süßwasser
-- PET-Flasche und Sonne desinfizieren Wasser
-- Qualität statt schnelles Geld
-- Regenwasser sammeln in Indien
-- Süßwasser-Quellen im Meer
-- Traditionelle Wassersammlung in Indien 
-- Trinkwasser-Versorgung im Kamerun
-- Umweltschäden durch Gentech-Baumwolle
-- Vereinte Nationen warnen vor weltweiter Wasserkrise
-- Wälder für das Trinkwasser 
-- Wann werden Wüsten grün?
-- Wasser für die Wüste
-- Wasser muss lokal verteilt werden 
-- Wasser wichtiger als Erdöl
-- Wassermangel bedroht Milliarden
-- Wassernot in Mexiko
-- Wird Wasser Mangelware?