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Sendungsinhalt: De gladiatoribus

Wie wird man Gladiator? Und wie entbehrungsreich und gefährlich war so ein Gladiatorenleben? Um das herauszufinden, starten Studenten der Universität Regensburg unter der Leitung von Dr. Josef Löffl einen Selbstversuch: Ein halbes Jahr lang trainieren, kämpfen und leben sie wie Gladiatoren zu römischer Zeit. Höhepunkt ist ein sechswöchiges Camp im antiken Carnuntum bei Wien. Nicht nur Alltag und gesellschaftliche Stellung der Gladiatoren werden hier eindrücklich rekonstruiert. „Brot und Spiele“ - unter diesem Motto wird auch die Bedeutung der Gladiatorenkämpfe für die römische Gesellschaft in den Blick genommen.

Das historische Experiment – wie auch der Film – geht der Frage nach, was in römischer Zeit die Faszination dieser Spiele um Leben und Tod ausmacht. Sie scheinen auch heute noch von besonderem Reiz zu sein, wie der Erfolg des Kinofilms „Gladiator“ zeigt. Der Alltag eines Gladiators ist dagegen nicht immer so spektakulär.

Filmskript: De gladiatoribus

De gladiatoribus

Kapitelübersicht:

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Archäologie als Experiment

00:00 – 05:22

In einem Projekt an der Universität Regensburg versuchen Historiker, das Alltagsleben römischer Gladiatoren nachzustellen. Die Teilnehmer an diesem Experiment essen, wohnen und trainieren wie die Kämpfer vor fast 2000 Jahren.

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Gladiatoren in den Provinzen

05:22 – 09:03

Das Prinzip "Brot und Spiele" zur Unterhaltung der Bevölkerung breitete sich in der Kaiserzeit auch außerhalb Roms aus. In vielen Provinzstädten wurden Arenen für Gladiatorenkämpfe gebaut. Sogar transportable Spielstätten aus Holz hat es vermutlich gegeben.

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Kämpfe und Alltag

09:03 – Ende

Gladiatoren waren rechtlos und oft "ad ludus" - "zu den Spielen" - verurteilte Verbrecher. Auch Kriegsgefangene wurden ins Gladiatorenleben gezwungen. Trotzdem waren Essen und Versorgung ausgezeichnet - schließlich sollte ein Gladiator seinem Besitzer möglichst lange erhalten bleiben. Manche Gladiatoren wurden zu regelrechten Superstars, die im ganzen Reich berühmt waren.