zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Sendungsinhalt: Wie sichern die Römer ihr Imperium?

Bis ins Rheinland und in den Donauraum dringen die Römer in das Land vor, das sie Germania nennen. Auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands errichten sie drei Provinzen: Germania inferior Germania superior und Raetia. Doch wie gelingt es den Römern diese Provinzen über Jahrhunderte gegen Angreifer aus dem freien Germanien zu sichern? Neben dem 550 km langen Grenzwall, dem Limes, sind es die Flüsse, Rhein und Donau, die als „nasse Grenze“ Schutz bieten. Aber nur, wenn sie gut bewacht werden. Zum Beispiel mit schnellen Patrouillenbooten, wie das „Navis Lusoria“. Aus geborgenen römischen Schiffswracks erarbeitet ein Expertengremium um Prof. Dr. Schäfer Baupläne und rekonstruiert in aufwändiger Arbeit dieses historische Schiff. Der Film begleitet die Arbeit bis zu den ersten Testfahrten. Aber man will nicht nur wissen, ob das Schiff schwimmt:

Die Historiker wollen Aussagen über die Leistungsfähigkeit dieses Schiffstyps Navis Lusoria machen – und damit auch zur generellen Leistungsfähigkeit dieses Grenzverteidigungssystems an Rhein und Donau.

Wie sichern die Römer ihr Imperium?

Kapitelübersicht:

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Schnelle Flussschiffe

00:00 – 05:15

Patrouillenfahrten auf Rhein und Donau mit schnellen und wendigen Flussschiffen sicherten die lange Grenze zu Germanien. Mit dem "Navis Lusoria", einem Nachbau nach historischem Vorbild, wollen experimentelle Archäologen mehr über die Fahreigenschaften dieser Schiffe lernen.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Die "Pax Romana"

05:15 – 08:56

In regelmäßigen Abständen bauten die Römer große Militärlager entlang der Grenze, von denen aus Truppen schnell überallhin ausgesandt werden konnten. Viele dieser Lager entwickelten sich zu Städten, die bis heute existieren, z.B. Köln oder Mainz. Dazwischen gab es außerdem befestigte Anlegestellen, die "Landeburgus", für die an Land verwundbaren Patrouillenschiffe. Es galt der Leitspruch "Wenn du Frieden willst, rüste dich zum Krieg": Dank ihrer großen militärischen Überlegenheit gelang es den Römern, die "pax romana", den "römischen Frieden", über längere Zeit zu erhalten.

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

Fernstraßen

08:56 – Ende

Im Hinterland wurde das ganze Reich von einem Netz ausgezeichnet ausgebauter Fernstraßen durchzogen, über die Truppen schnell verstärkt und versorgt werden konnten. Die überall nach dem gleich Bauplan angelegten gepflasterten Straßen ermöglichten es außerdem Händlern, mit großen Wagen weite Strecken zu fahren: Rom erhielt dank dieser ausgefeilten Logistik Waren aus dem gesamten Reich. Zur Orientierung auf den Straßen dienten auch die ersten Straßenkarten.