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Sendungsinhalt: Wie funktioniert die römische Wirtschaft?

In den Wäldern Germaniens wurde vor 2000 Jahren gerodet was das Zeug hält. Holz brachte gutes Geld und die Abnehmer verlangten nach immer mehr. Diese Abnehmer saßen in den römischen Provinzen an Rhein und Donau, sie betrieben Keramik-Manufakturen, große Bäderanlagen oder verarbeiteten im großen Stil Metall. Dazu brauchte man jede Menge Energie und Rohstoffe. Der Ressourcen-Hunger der Römer war enorm. Wie groß er war und was dieser über das römische Wirtschaften vermuten lässt, das wollen Archäologen mit einem Experiment ermitteln.

Ihre Frage: Wie viel Holz benötigte man damals, um ein Kilogramm Eisen zu produzieren? Neben dem Experiment, das eindrucksvoll nacherleben lässt, wie einfach aber effektiv römische Rohstoff-Erzeugung war, gibt der Film auch Einblicke in die Handelsbeziehungen der Römer zu ihren germanischen Nachbarn. Und auch bei den Römern ist Geld, das „Schmiermittel“ das die Wirtschaft am Laufen hält. Mit einer kleinen Besonderheit: ein einheitliches Währungssystem, wie es die Römer reichsweit eingeführt haben, kennen wir in Europa erst wieder mit der Einführung des EURO.....

Wie funktioniert die römische Wirtschaft?

Kapitelübersicht:

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Provinzen als Handelspartner

00:00 – 07:25

Rom trieb einen regen Handel mit den Provinzen. Viele Waren gab es nur in einer bestimmten Region des Reiches, und auch Rohstoffe waren wichtiges Handelsgut. In manchen Provinzen wurden ganz Industriezweige aufgebaut, um den Bedarf nach edlem Geschirr und anderen Gütern zu befriedigen. Im Eis Grönlands sind in tiefen Schichten Niederschläge aus römischer Zeit erhalten: Bis heute können darin Rußteilchen nachgeweisen werden, die aus den Brennöfen der Römer stammen. Die Römer gehörten zu den ersten globalen Umweltverschmutzern.

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Waren aus dem ganzen Reich

07:25 – 12:16

Handel wurde im ganzen Reich getrieben um die Bedürfnisse der Römer zu befriedigen. Selbst mit den "Barbaren" von außerhalb des Reiches wurde gehandelt: So war zum Beispiel Plumbum Germanicum - germanisches Blei - wichtig für den Wasserleitungsbau.

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Geld

12:16 – Ende

Grundpfeiler des Handels war eine im ganzen Reich gültige gemeinsame Währung. Der Sold der Soldaten war eine wichtige Geldquelle für den Handel in den Provinzen. Die Währung war dank ihrer weiten Verbeitung natürlich auch Ziel von Gaunern: Auch zu römischer Zeit gab es Geldfälscher. Immer wieder finden Archäologen unter echten Münzen auch antikes Falschgeld.