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Sendungsinhalt: Wie erobern die Römer die Welt?

Kann man in Sandalen ein Weltreich erobern? Eine eigentlich plausible Frage, wenn man sich die leichten Riemchenschuhe der römischen Legionäre ansieht. Damit sollen sie über die Alpen gezogen sein, durch Wüsten, Wälder und Sümpfe, über hunderte, ja tausende Kilometer? Grund genug für ein ausführliches Experiment:

Eine Truppe „Hobby-Römer“ testet unter wissenschaftlicher Aufsicht die Ausrüstung der Legionäre – und nicht nur das Schuhwerk. Auch die Waffen – von Pilum und Schild bis zum Katapult – werden unter die Lupe genommen. Der Film geht der Frage nach, was die Römer so überlegen machte, dass sie über Jahrhunderte ein Weltreich beherrschen konnten. Und dabei spielte nicht nur die Waffen- und Kampftechnik eine Rolle: Organisation und Disziplin innerhalb der Legionen waren ebenso bedeutsam wie das Alltagsleben der Soldaten. Unterwegs waren sie Selbstversorger - das belegen die mitgeführten Handmühlen, mit denen sie sich selbst das Mehl für ihr tägliches Brot mahlen mussten.

Wie erobern die Römer die Welt?

Kapitelübersicht:

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Der Legionär

00:00 – 08:35

Die römischen Legionen waren High-Tech-Armeen ihrer Zeit. Ihrer weit überlegenen Ausrüstung und Ausbildung verdankten sie ihre Erfolge. Waffen und Kleidung eines Fußsoldaten, des Legionärs, waren standardisiert und wurden zentral und in großen Mengen hergestellt. Die auf Eroberungszügen mehrere 100.000 Mann starken Truppen waren hervorragend organisiert.

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Befestigungsanlagen und Taktik

08:35 – 10:34

Zur Verteidigung eroberter Gebiete wurden nach einem immer gleichen Bauplan Garnisonen gebaut, aus denen von der Grenze aus mit Signalposten sehr schnell Hilfe herbeigerufen werden konnte. Auch auf dem Marsch werden für das Nachtlager täglich Befestigungen angelegt, um die Truppe vor Überraschungsangriffen zu schützen.

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Großwaffen

10:34 – Ende

Das römische Militär gehörte zu den ersten Nutzern von großen Fernwaffen in eigenen Einheiten. Katapulte mit Brandgeschossen und Pfeilgeschütze - der gefürchtete Scorpio - hatten Reichweiten von vielen hundert Metern.