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Sendunginhalt: Denn die Seele kennt kein Koma - Die 17-jährige Lena

  • Lena, Wachkomakind
  • Lena als Kleinkind Lena als Kleinkind

„Jeder Mensch ist lernfähig, sonst ist er tot“, heißt es im Film. Gemeint sind Menschen wie die 17-jährige Lena, die mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in einem Heim für Schwerstbehinderte der Landesblindenschule in Neuwied lebt. Heimvideos zeigen Lena als quicklebendiges Kleinkind, fröhlich und aufgeweckt. Mit drei Jahren bekam sie eine tuberkulöse Meningitis, heute ist sie blind, körperlich und geistig behindert, zuckerkrank und liegt im Wachkoma. Der Film begleitet Lena durch ihren Alltag in der Klasse, im Internat und beim Wochenendaufenthalt daheim bei den Eltern. Wir sehen die Möglichkeiten, auch einen schwer behinderten Jugendlichen zu fördern und „weiterzubilden“, z.B. durch basale Stimulation. Kinder wie Lena, die kaum eigene Aktivitäten zeigen können, werden durch Klangwiege, Rummelkiste, Wasserbett, Gedichtrezitation usw. angeregt. Die Eltern, Lehrer, Betreuer und Experten geben Statements zu Lena und ihrer Situation: Sie sprechen über ihre Erfahrungen, mit einem behinderten Kind zu leben, über die kleinen Erfolge, zu Lena eine Beziehung aufzubauen, über die Therapiemöglichkeiten.

Über allem steht der Grundsatz, dass jeder Mensch ohne Abstufung ein Recht auf Unterweisung im Sinne von Schule hat. Fühlen zu können ist auch Bewusstsein, und so verbessern die Therapieangebote, die immer mehr ausgebaut werden, die Lebensqualität dieser Patienten.

  • Blumen eintopfen: Das Wachkoma-Kind erhält Reizangebote

  • Lena mit einer Blume

    Apalliker können Gerüche wahrnehmen

  • Lena im Garten

    Am Wochenende darf Lena zu ihren Eltern

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