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Der 13-jährige Bruce ist Tetra-Spastiker. Er kann weder stehen noch laufen. Bruce wurde zu früh geboren und musste künstlich beatmet werden. Eine Virusinfektion schädigte das Gehirn, sodass Arme und Beine spastisch gelähmt sind. Er besucht mit sechs anderen körperbehinderten Mädchen und Jungen die fünfte Klasse einer Ganztagsschule für Körperbehinderte. Dort will er seinen Hauptschulabschluss machen und strebt weiter den Realschulabschluss an. Bruce träumt davon, einmal in einem Basketballteam zu spielen, sieht aber trotzdem seine Zukunft sehr realistisch und wäre glücklich, selbstständig in seinen von ihm gelenkten Rollstuhl ein- und aussteigen zu können.
Die Kamera beobachtet Bruce daheim beim Spiel, beim Einkaufen, in der Schule und während einer Kur. In der Ganztagesschule können Unterricht, Freizeit und Therapie ausgewogen verteilt werden. Da Bruce mit seiner Behinderung keinen großen Aktionsradius hat, gehen seine Mutter wie auch die Lehrerin mit ihren Schülerinnen und Schülern ganz bewusst außer Haus. "Lernen am anderen Ort" gibt Erfahrungen und öffnet die eigene Welt. Bei einer Kahnfahrt lernt Bruce bis an die eigene Angstgrenze zu gehen. Dies ist ein besonderer Erfolg, denn Menschen mit einer Behinderung können dazu neigen, sich nichts mehr zuzutrauen und immer auf Hilfe von außen zu warten. In der Kur bringt die angewendete Petö-Therapie aus Ungarn und die Manualtherapie mit Akupressur bei Bruce erstaunliche Fortschritte.
Statements der Mutter, der Lehrerin, des Schulleiters und eines Arztes geben weitere Informationen zu Bruce selbst, zu seiner Krankheit und den Therapiemöglichkeiten.
