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Sendungsinhalt: Darwins Reise zur Evolution

Szenenüberblick

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0:00 – 04:15

Eine Reise, die die Welt verändert

Der naturbegeisterte Charles Darwin tritt 1831 auf dem Vermessungsschiff Beagle die wichtigste Reise seines Lebens an: Er sammelt Tausende Tiere, Pflanzen und Knochen. So untersucht und vergleicht er zum Beispiel seltene Vögel und Fische und entdeckt so neue Arten. Im brasilianischen Regenwald sammelt und katalogisiert er systematisch unbekannte Tier- und Pflanzenarten.

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04:16 – 07:34

Erstaunliche Entdeckungen

Neben der Biologe interessiert sich Darwin auch für die Geologie und sammelt Gesteinsproben und Fossilien. Er findet Knochen, die genauso aussehen wie die eines Faultiers - nur etwa zehn Mal größer sind! Im Andenhochland findet er 4000 Meter über dem Meeresspiegel versteinerte Meerestiere - ein Beweis dafür, dass die Erde keineswegs statisch ist, sondern sich permanent verändert.

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07:35 – 10:06

Die wichtigste Station: Galapagos

Auf den Galapagos-Inseln findet er Tiere, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Die Galapagos-Riesenschildkröten zum Beispiel, die sich auf den verschiedenen Inseln den unterschiedlichen Lebensbedingungen angepasst haben. Oder die unterschiedlich aussehenden Finken, die heute seinen Namen tragen. Sie alle lassen Darwin die Frage aufwerfen: Stammen verschiedene Arten vielleicht von einem gemeinsamen Vorfahr ab?

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10:07 – 12:31

Zeit des Zögerns

Nach weiteren Stationen an der australischen Küste, auf Mauritius und in Brasilien kehrt Darwin 1835 nach England zurück und gründet eine Famile. Die Untersuchung der gesammelten Tiere und Pflanzen ist bald abgeschlossen, aber mit der Veröffentlichung seiner revolutionären Theorie zögert er, bis ihm 1858 der junge Forscher Alfred Russel Wallace in einem Brief ähnliche Ideen vorstellt.

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12:32 – 14:33

Gedanklicher Sprengstoff

In seinem Buch "Von der Abstammung der Arten" geht Darwin zwar nicht konkret auf die Abstammung des Menschen ein, aber für jeden Leser ist die Schlussfolgerung offensichtlich: Der Mensch ist ein Säugetier aus der Familie der Menschenaffen und steht nicht - wie gemeinhin angenommen - über den Tieren. Er verliert seine göttliche Vormachtstellung. Die Evolutionstheorie sorgt in der damaligen Zeit für Aufsehen sowie für Anfeindungen - denn sie verändert das Weltbild grundlegend.