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Darwins Erben

Kapitelübersicht:

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Ungelösten Rätseln auf der Spur

00:00 – 04:24

Vor 150 Jahren warf Darwin Fragen über die Entstehung und Vervielfältigung von Arten auf, die bis heute noch ungeklärt sind. Berliner Wissenschaftler versuchen auf der indonesischen Insel Sulawesi Antworten zu finden. Im Naturkundemuseum in Berlin lagert rotbrauner Staub, den Darwin bei seiner Reise auf der "Beagle" vor den Kapverdischen Inseln gesammelt und nach Berlin geschickt hat, um mehr über die Zusammensetzung zu erfahren. Der erstaunlicher Befund: Der Staub lebt.

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Sammeln für die Wissenschaft

04:24 – 09:27

Darwin kommt während der Regenzeit im brasilianischen Regenwald an und sammelt in den folgenden Monaten Tausende Tiere und Pflanzen, die er präpariert und konserviert und die heute noch in Englands Museen zu finden sind. Nur wenige der Tiere hat er auf den Galapagos Inseln gesammelt. Erst im Rückblick, Jahre nach seiner Reise, erkennt er, dass sich die Finken und Schildkröten auf den Inseln stark voneinander unterscheiden.

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Wer sich anpasst, überlebt

09:27 – 13:21

Bei den Finken handelt es sich um eng verwandte Arten, die nur auf den Galapagos Inseln vorkommen. Nach jahrelanger Analyse seiner Funde erkennt Darwin, dass die Arten voneinander abstammen, veränderlich und nicht von Gott geschaffen sind. Nur die Arten, die sich ihrer Umgebung anpassen, können überleben. Darwin veröffentlicht seine Theorie 1859 und bewirkt damit eine Revolution der Naturwissenschaften.

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Unendliche Artenvielfalt

13:21 – 17:31

Forscher entdecken immer wieder neue Arten: So stießen 1909 Paläontologen bei einer Expedition in Afrika auf einen Saurierfriedhof. 250 Tonnen fossiler Knochen, die nach Berlin geschafft wurden - bis heute ist diese Vielfalt noch nicht komplett begutachtet. Darwin wusste nichts von Sauriern, viele Fakten und Belege für die Evolution standen ihm nicht zur Verfügung.

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Artenexplosion bei Schnecken

17:31 – 26:11

Heute stellen sich Forscher noch viele Fragen: Warum kommt es zum Beispiel bei einigen Schnecken zu einer regelrechten Artenexplosion? Im Towuti-See auf der Insel Sulawesi untersuchen und kategorisieren Berliner Forscher die Schnecken nach dem Untergrund, auf dem sie leben. Daraus können sie schließen, was sie fressen und ob sich ihre Zungen der unterschiedlichen Umgebung angepasst haben. Spielen bei der Entwicklung von Arten auch ökologische Faktoren eine Rolle?

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Eine Entwicklung, die niemals endet

26:11 – Ende

In Berlin beginnen die eigentlichen Untersuchungen: Die Schnecken unterscheiden sich deutlich voneinander. Genetisch haben sie sich zu zwei verschiedenen Arten entwickelt. Damit ist bewiesen, dass nicht nur geographische, sondern auch ökologische Faktoren bei der Evolution eine wichtige Rolle spielen. Eine neue Erkenntnis gibt es auch bei Darwins Staubprobe: Wissenschaftler haben darin lebende Pilzsporen gefunden! Die neuen Entdeckungen zeigen, dass sich Arten und Evolutionstheorie immer weiter entwickeln.