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Marlén, Tamara, Roberto und Polaco sind zwischen 8 und 15 Jahren alt und müssen schon als "Cartoneros" in Buenos Aires arbeiten. Sie sammeln bis spät in die Nacht Verwertbares aus dem Müll der Millionenmetropole, um es an Recyclingstellen zu verkaufen. Es ist die einzige Art, wie sie ihren Familien helfen können zu überleben. Der 15-minütige Dokumentarfilm zeigt in eindrucksvollen Bildern eine Facette von Kinderarmut und Kinderarbeit in Argentinien. Dabei lernt man die Kinder in ihrer ganzen Persönlichkeit kennen – nicht nur den harten Alltag, sondern auch ihre Fröhlichkeit, Träume und Wünsche. Im Film kommen ausschließlich die Kinder zu Wort.
Der Film wird mit spanischen und deutschen Untertiteln und im spanischen Originalton ohne Untertitel angeboten und eignet sich vor allem für den Spanischunterricht des 2. und 3. Lernjahres. Er passt gut in eine größere Unterrichtsreihe zur Lebenswirklichkeit von Jugendlichen in Lateinamerika mit ihren unterschiedlichen Facetten, zu denen auch Kinderarmut zählt. Ein zweiter Schwerpunkt der Unterrichtsvorschläge liegt bei der Filmanalyse.
