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Diese Sendungsfolge stellt die zehn häufigsten Wildpflanzen Deutschlands vor. Die Sendung kann daher eine gute Grundlage bilden, diese heimischen Pflanzen, die die Schüler in ihrer direkten Umgebung wieder entdecken können, näher zu betrachten. Beispielsweise können Steckbriefe zu den Pflanzen erstellt werden. Dies kann in Einzelarbeit oder in arbeitsteiliger Gruppenarbeit erfolgen. Es ist sicher ratsam, die Top Ten der Pflanzen je nach Altersgruppe auf Top Five oder Top Three zu reduzieren, damit die Schüler sich diese Pflanzen wirklich einprägen und wiedererkennen können.
Natürlich ist es auch möglich, die zehn vorgestellten Pflanzen auf mehrere Arbeitsgruppen aufzuteilen, so dass immer ein paar Schüler Experten für diese Pflanzen werden.
Während die Schüler die Steckbriefe erstellen, sollte genügend Pflanzenmaterial zur Verfügung stehen. So fällt es den Schülern im Anschluss leichter, die Pflanzen auch außerhalb des Klassenraumes bestimmen zu können.
Nachdem die Steckbriefe erstellt wurden, bietet sich, eine Exkursion mit der Klasse an. Da es sich um sehr häufig vorkommende Pflanzen handelt, wird es nicht schwierig sein, ein geeignetes Areal (zum Beispiel eine an einen Weg grenzende Wiese) ausfindig zu machen, in dem die Schüler die Pflanzen ihrer Steckbriefe wiederfinden können. Die Pflanzen können gesammelt werden, anschließend gepresst und herbarisiert werden. Zuvor sollten die Schüler mit diesen Arbeitsweisen vertraut gemacht werden.
Hierzu kann beispielsweise ein altersgerechter Exkursionsführer erstellt werden, in dem das richtige Sammeln, Pressen und Aufkleben der Pflanzen, sowie selbstverständlich der schonende Umgang mit der Natur, beschrieben werden. In diesem Zusammenhang kann auch eine Art Exkursionsführerschein entworfen werden, den die Schüler bestehen müssen, bevor eine Exkursion stattfinden kann. So wird zugleich noch ein Beitrag zur Umwelterziehung geleistet.
© Text: Phoebe Rosenkranz
