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Der Film stellt den berühmtesten Vertreter der Rosensträucher vor: Die Wildrose und die aus ihr hervorgegangenen Zuchtrosen. Insgesamt gibt es mehr als 100 wilde Rosenarten in allen nördlichen, gemäßigten Klimazonen. Neben den klassischen Rosen gehören zur Familie der Rosengewächse auch Obstpflanzen wie Apfel- und Kirsch-, Pflaumen- und Aprikosenbäume. Die Sendung zeigt, wie Rosen veredelt werden und nimmt die Feinde des edlen Gewächses unter die Lupe: Dazu zählen zahlreiche Käfer, Schmetterlinge, Fliegen und Pilze. Der Apfelblütenstecher zum Beispiel ist ein nur etwa vier Millimeter langer Käfer und trotzdem eine große Gefahr für den Baum: Das Weibchen frisst die Knospen der Apfelblüte an und legt darin die Eier ab. Die Larven schädigen den Baum weiter, indem sie sich zwei bis vier Wochen lang von den Staubgefäßen ernähren. Nachdem die Larven zu Käfern geworden sind, fressen sie die grünen Blätter des Apfelbaumes.
Die Veredelung von Wildrosen ist viel Arbeit für den Züchter. Er muss dazu die Stängel von verblühten Rosen pflücken und von ihren Dornen befreien. Der dornenfreie Stängel wird in einen anderen Wildrosenstängel eingesetzt und festgebunden. So können Zuchtrosen daraus entstehen.
