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Sendungsinhalt: Heilpflanzen

Kräuter sind nicht nur zum Würzen geeignet, sondern haben auch eine heilende Wirkung. Die Pfefferminze kann Bauchschmerzen und Übelkeit lindern. Ein Extrakt der Ringelblume hilft bei der Wundheilung. Beifuß bekämpft Verdauungsprobleme und Baldrian beruhigt.

Seit Jahrhunderten macht sich der Mensch die heilenden Kräfte von Kräutern zunutze. Heilkräuter kann man auch ohne Garten selber anpflanzen. Alles was man braucht sind: Ein großer Blumentopf, Kräutererde, Pflanzensetzlinge, reichlich Wasser und Geduld. Kräuter spielen nicht nur beim Heilen von leichten Krankheiten eine Rolle, sie enthalten auch viele Vitamine – wie zum Beispiel die Petersilie, die reich an Vitamin C ist.

Schon die alten Griechen wussten, dass Johanneskraut eine besondere Wirkung hat: Es vertreibt die Müdigkeit. Aus den Blüten wird roter Johanneskrautsaft hergestellt. Das Kraut muss nachts oder am frühen Morgen geerntet werden, damit es nicht austrocknet. In der Fabrik wird Johanneskraut heutzutage gewaschen, getrocknet und von möglichen Bakterien befreit. Erst danach wird das Johanneskraut ausgepresst und in Flaschen zum Verkauf abgefüllt.

  • Eine Breitwegerichpflanze wächst zwischen Pflastersteinen.Breitwegerich hilft nach Insektenstichen; Rechte: WDR
  • Das Foto zeigt eine Schüssel mit einem Sieb, in dem verschiedene Kräuter liegen.Aus vielen Heilpflanzen lässt sich Tee kochen; Rechte: WDR

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