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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Eine Staude des Blutwurzes mit gelben Blättern liegt neben einer Tasse Tee. Rechte: mauritius images

Die heilende Wirkung verschiedener Pflanzen ist seit Jahrhunderten bekannt: Schon die alten Griechen wussten zum Beispiel, dass Johanneskraut Müdigkeit vertreibt. Der Arzt Hippokrates wird als Vater der Naturheilkunde bezeichnet. Auf ihn geht die Ganzheitstherapie zurück, die Körper, Seele und Geist als Einheit sieht. Im Mittelalter gab es in vielen Klöstern Kräutergärten. Die damals entdeckten Heilpflanzen bilden auch heute noch die Grundlage vieler Heil- und Arzneimittel. [mehr]

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Die schönste Rose des Jahres 2006 heißt Jet Set und leuchtet rosafarben. Rechte: dpa/Uli Deck

Die Wildrose ist der berühmteste Vertreter der Rosensträucher. Aus ihr gingen die Zuchtrosen hervor. Insgesamt gibt es mehr als 100 wilde Rosenarten in allen nördlichen, gemäßigten Klimazonen. Das Fleisch der Hagebutte, der Frucht der Rose, ist essbar. Es enthält sogar viel Vitamin C. Nicht nur Blumen gehören zur Familie der Rosengewächse, sondern auch Obstpflanzen wie Apfel- und Kirschbäume, Erd-, Brom- und Himbeeren. [mehr]

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Ein Weizenfeld, im Hintergrund ist ein Wald zu erkennen. Rechte: WDR

Das höchste Gras der Welt erreicht eine Höhe von 38 Metern und hat einen Halmumfang von 80 Zentimetern: Der Bambus Dendrocalamus brandisii. In der Rasenschule wird Sportrasen hergestellt. Er wird ausgesät und immer wieder gemäht, bis er dicht genug ist, um die DIN-Normen zu erfüllen. Auch die Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer gelten als Gräser. Sie enthalten sehr viel Stärke und ihre Früchte werden zu Mehl verarbeitet. [mehr]

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Auf dem Bild ist eine hügelige Wiesenlandschaft zu erkennen. Rechte: WDR

Stillgelegte Kokereien werden von der Natur schnell zurückerobert. Die Sandbirke beispielsweise kann fast überall wachsen. Auch Moos, Holunder, Sommerflieder, Resede und Geiskraut gedeihen auf einer Kokereibrache. Galmei nannte man früher das Zinkerz, das zur Herstellung von Messing benötigt wird. Das Galmeiveilchen erhielt seinen Namen nach dem Stoff. Es wächst auch auf Böden, die mit Schwermetall belastet sind. [mehr]

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Laubbäume im Herbst mit gelben und orangenen Blättern. Ein Blick von unten in die Baumkronen. Rechte: dpa/Frank Rumpenhorst

Unsere Wälder bestanden ursprünglich vorwiegend aus Laubbäumen. Auch in den Städten bringen Bäume Vorteile: Ohne sie wäre es staubiger und öder. Beliebte Stadt-Bäume sind Platanen, Linden und Rosskastanien, da sie nicht so empfindlich sind. Aber woran erkennt man die verschiedenen Baumarten? Fachleute müssen nur einen Blick auf die Form der Krone werfen. Laien hingegen können an Blättern und Früchten die Art erkennen. [mehr]

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Die Ansicht einer Talsenke, die von verschiedenen Nadelbäumen gesäumt ist. Rechte: Mauritius/Hambach

Während Laubbäume im Herbst ihre Blätter verlieren, behalten Nadelbäume ihre Nadeln – mit Ausnahme der Lärche. Nadelbäume gehören zu den nacktsamigen Pflanzen und nicht wie Laubbäume zu den bedecktsamigen. Die Samenanlagen der Nacktsamer sind nicht von Fruchtblättern eingeschlossen. Zudem sind sie viel älter als Bedecktsamer: Sie beherrschten schon die Flora des Erdmittelalters. Der Mammutbaum ist ein exotischer Nadelbaum: Diese Bäume können über 3000 Jahre alt werden. [mehr]

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Eine Arbeiterin auf einem Feld erntet Tabakblüten. Rechte: ddp/Lohnes, Thomas

Zu den Nachtschattengewächsen gehören unter anderem die Kartoffel und der Tabak. Die Kartoffel stammt ursprünglich aus den Anden und gelangte durch die Spanier nach Europa. Kartoffeln können den ganzen Sommer geerntet werden. Sie enthalten lebenswichtige Nährstoffe und Vitamine. Auch Tabak stammt aus Südamerika. Die Priester der Maya sahen Tabak als Pflanze mit heilender Wirkung. Ihr Aroma entwickeln die Blätter erst nach wochenlanger Gärung. [mehr]

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Eine Biene bestäubt Weißklee auf einer Wiese. Rechte: WDR

Die zehn häufigsten heimischen Pflanzen sind extrem widerstandsfähig: Sie vertragen Tritte und Überdüngung und wachsen überall. Den Platz Eins belegt der Weißklee, der besonders beliebt bei Bienen ist. Er wächst auf Weiden und ist als Viehfutter sehr nährstoffreich. Die zweithäufigste Pflanze Deutschlands ist die kleinste unter den "Top Ten": Das Einjähriges Rispengras wächst an Stellen, die häufig betreten werden - das kann ein Fußballplatz oder der Rand eines Weges sein. [mehr]

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