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Hintergrund: Rosen

Zu den Rosengewächsen gehören neben den bekannten Rosenstöcken auch viele Obstpflanzen: Kernobst, und Steinobstgewächse wie Apfelbäume, aber auch Erd-, Brom- und Himbeere, ebenso Süß- und Sauerkirsche, Pflaume und Aprikose. Die Früchte des bekanntesten Rosengewächses, der Wildrose, heißen Hagebutten. Das Fruchtfleisch ist essbar und sehr vitaminreich. Man kann zum Beispiel Marmelade daraus herstellen. Sie sind aber auch für den einen oder anderen Streich geeignet, denn das Innere der Hagebutte enthält weißes Pulver, das juckt.

Generell handelt es sich bei all den Rosengewächsen um strauch- oder baumartige Pflanzen verschiedenster Größe.

  • Verschiedene Arten von Rosen in den Farben rot, rosa und orange.Es gibt etwa 300 Rosenarten; Rechte: dpa/Jan-Peter Kasper

Ihre Blüten besitzen fünf Kelch- und fünf Kronblätter sowie zahlreiche Staubblätter. Auf der Rinde jeder Rose sitzen die Stacheln. Die obere Kante des Stachels ist fast gerade, die untere Seite ist gebogen. Wenn der Schössling aus dem Dickicht emporstrebt, hakt sich die Rose mit den Stacheln fest, bis sie das Licht erreicht hat. Falls die Pflanze keinen Halt finden kann, neigt sich der Schössling zur Erde, so dass nun die gebogene Seite nach oben zeigt und die Stacheln wie Reißhaken wirken. Dies ist ein wirksamer Schutz gegen Feinde.

Ein Feind des Apfelbaums ist der Apfelwicklers. Der Schmetterling hat eine Flügelspannweite von etwa zwei Zentimetern. Er fliegt den Apfelbaum zehn bis dreißig Tage nach der Blüte an und legt dort seine Eier ab. Die Raupe des Apfelwicklers verbleibt erst im "Oberhaus" und wandert dann ins Kerngehäuse. Sie wandert so von Apfel zu Apfel.

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