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Sendungsinhalt: London: Gut bewacht oder ausgespäht? (England)

Schätzungen zufolge gibt es in Großbritannien zwischen 4 und 5,9 Millionen Überwachungskameras – bis zu einer Million davon alleine in London. Ziel dieser Kameras ist die Verbrechensvorbeugung, aber natürlich dokumentiert nur ein Bruchteil des gefilmten Materials Straftaten. Was passiert mit den vielen Bildern, die tagtäglich aufgenommen werden? Wem gehören sie? Wie denken die Menschen in London über die zunehmende Überwachung und was sagen die Experten?

Filmskript: London: Gut bewacht oder ausgespäht?

London: Gut bewacht oder ausgespäht?

Kapitelübersicht:

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Pro und contra Überwachung

00:00 – 05:19

Schätzungen gehen davon aus, dass es allein in London bis zu einer Million Überwachungskameras gibt. Ob sie tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen, darüber sind sich die Bewohner der Stadt uneinig. Hauptkommissar Mick Nevilles Einheit wertet die Bilder von Überwachungskameras aus. Immer wieder gelingt es ihr, Verbrechen aufzuklären. Keith Spiller ist Dozent für Kriminologie. Er untersucht vor allem auch die ungewollten Nebeneffekte, die die Überwachung mit sich bringt.

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Recht aufs eigene Bild?

05:19 – 09:21

Was passiert mit den Bildern, die von den Kameras aufgezeichnet werden? Wem gehören sie? Die wenigsten Menschen kennen sich damit aus. Keith Spiller ließ sich bewusst filmen und versuchte dann, an das Bildmaterial heranzukommen - ein mühsames Unterfangen mit mäßigem Erfolg, obwohl die Bilder - laut Gesetz - denen gehören die, die darauf zu sehen sind.

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Transparenz statt Datenmissbrauch

09:21 – Ende

Dan Nesbitt ist bei Big Brother Watch tätig, einer Organisation, die für den Schutz der Privatsphäre eintritt, und für mehr Transparenz bei Fragen der Überwachung. Er befürchtet, dass die Daten zu ganz anderen Zwecken genutzt werden, als die Menschen ahnen. Hauptkommissar Mick Neville hält die Kameras prinzipiell für sinnvoll, doch er rät, das im Einzelfall zu überprüfen, und sie gegebenenfalls auch wieder abzubauen.