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Sendungsinhalt: Handys bauen in Hamburg (Deutschland)

Fab Lab steht für „Fabrication Laboratory“ - eine offene Werkstatt mitten in der Stadt. Fab Labs sind Orte der Weiterbildung, die Menschen einen selbstbestimmten Umgang mit Technologien ermöglichen. Im Fab Lab Hamburg St. Pauli lernt man mit computergesteuerten Maschinen umzugehen, die genau so auch in der industriellen Arbeitswelt verwendet werden: Mit 3D-Druckern, Lasercuttern, CNC-Fräsen und vielen anderen Maschinen. Erfolgreichstes Projekt des Hamburger Fab Lab: Handys bauen. Vier Wochen lang löteten Jugendliche und Erwachsene Platinen, installierten Software und bauten Gehäuse.

Filmskript: Handys bauen in Hamburg

Handys bauen in Hamburg

Kapitelübersicht:

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Was ist ein Fab Lab?

00:00 – 04:23

Das Fab Lab, „Fabrication Laboratory“, in Hamburg St. Pauli ist eine Werkstatt der besonderen Art: Hier können ein 3D-Drucker und andere Maschinen - nach einer Einweisung und gegen eine geringe Gebühr - von jedermann genutzt werden. Die Idee des Fab Lab wurde 2002 am Massachusetts Institute for Technology in den USA geboren. Inzwischen gibt es weltweit etwa 600 Fab Labs.

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Der legendäre Handy-Workshop

04:23 – 06:56

Mit einem Workshop zum Selbstbauen von Handys landete das Fab Lab St. Pauli im Sommer 2014 einen Volltreffer. Die Workshop-Teilnehmer löteten Platinen, installierten Software und bauten Gehäuse. Betreut wurden sie von den Gründern des Hamburger Fab Labs Niels Boeing und Axel Sylvester und weiteren Mitstreitern. Ihnen ging es aber nicht nur um die Technik. Sie wollten auch das Bewusstsein für die Geräte schärfen, die normalerweise als Massenware produziert werden.

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Die Anfänge des Fab Lab St. Pauli

06:56 – 09:28

Anfänglich teilte sich das Fab Lab Räume mit einer Fahrradwerkstatt. Eine Werkbank, eine Fräse und Lötkolben wurden angeschafft, Geräte repariert und umgebaut. Das Fab Lab wurde zum Anlaufpunkt für Leute aus der Nachbarschaft, aber auch für Interessierte aus aller Welt, die hier Maschinen nutzen können, die sonst nur großen Firmen zur Verfügung stehen. Die Werkstatt zog in den alten Gewerbehof um, doch dieser soll demnächst abgerissen werden. Bezahlbare Räume zu finden, ist extrem schwer.

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Begegnungen, Austausch und Lernen

09:28 – Ende

Die Besucher des Fab Lab sind ganz unterschiedlich. Der 13-Jährige Johnny baut eine „Exo-Hand“, die das Greifen unterstützt. Die pensionierte Lehrerin Charlotte rekonstruiert am PC eine neue Taste für ihr kaputtes Radio und druckt diese am 3D-Drucker aus. Auch Brillen hat sie gestaltet und dreidimensional gedruckt. Das Fab Lab lebt von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Alle arbeiten hier ehrenamtlich. An Ideen für zukünftige Projekte fehlt es nicht…