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Korallenriffe gehören zu den artenrteichsten Lebensräumen der Welt. Beim Projekt „Reef Check“ untersucht die Biologin Constanze Conrad, wie bedroht sie sind. Auch Hobbytaucherin Anja Pauli nimmt daran teil. Es gibt Korallenriffe, die schon Hunderttausende von Jahren alt sind. Manche Riffe sind aber auch ganz jung, zum Beispiel versunkene Schiffe - künstliche Riffe.
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Beim Reef Check zählen Wissenschaftler und Hobbytaucher bestimmte Tier- und Pflanzenarten. Dafür bekommen die Laien einen Crashkurs. Sie müssen sich nur wenige wichtige Arten merken, zum Beispiel Schmetterlings- und Falterfische. Wenn diese fehlen, werden zuviele von ihnen für Aquarien gefischt. Experten erkennen am Ergebnis der Zählung, was die jeweiligen Riffe bedroht.
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Die Taucherinnen gehen ins Wasser. Im Riff wurde eine Zeit lang mit Dynamit gefischt - viele Korallen sind zerstört. Constanze Conrad legt eine Leine aus - entlang dieser werden die ausgewählten Arten gezählt. Nachdem sich die Fische an Anja Pauli und die anderen Taucherinnen gewöhnt haben, werden alle fünf Meter eine Minute lang Fische gezählt. Die Hobbytaucherin ist vom Ergebnis enttäuscht.
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Der zweite Tauchgang führt die Frauen zu einer ruhigen Lagune. Hier treffen sie auf zahlreiche Delfine, die das Riff zum Schlafen aufsuchen. Dieses Riff sieht schon auf den ersten Blick gesünder aus. Anja Pauli zählt zum Beispiel Papageienfische und Schnapper. Ein Maßstab hilft ihr, die Größe der Tiere richtig einzuschätzen. Das nächste Team zählt Wirbellose wie Seeigel und Riesenmuscheln.
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Noch auf dem Schiff werten die Taucherinnen ihre Ergebnisse aus. Im Gegensatz zu anderen Gebieten auf der Welt geht es den Riffen im Roten Meer verhältnismäßig gut. Sie zählen zu den gesündesten. Anja Pauli freut sich darüber, dass sie durch den Reef Check etwas Sinnvolles für ihr Tauchparadies tun kann.
