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An vielen Orten auf der Welt werden Schiffe versenkt - es bilden sich künstliche Riffe. Biologiestudentin Rachel Anderson erforscht diese neu geschaffenen Lebensräume. Bei einem Tauchgang an der Küste vor North Carolina trifft sie auf Sandtigerhaie. Diese wurden von den riesigen Fischschwärmen am Schiffswrack der „Spar“ angelockt.
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Zuhause in Florida beginnt Rachel Anderson mit einer Studie. Sie möchte herausfinden, ob die versenkten Schiffe, also die künstlichen Riffe, die Fische nur anlocken oder ob sie auch für eine Vermehrung der Fische sorgen. Dazu führt sie mit ihrem Professor Paul Arena Fischzählungen durch. Dafür muss sie alle Fischarten genau erkennen können.
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Die Wissenschaftler wollen auch diejenigen Fische erfassen, die nachtaktiv sind. Deshalb tauchen sie nachts. Das ist nicht ganz ungefährlich. Die beiden Biologen haben deshalb mehrere Lampen dabei und passen auf, dass sie sich in der Tiefe nicht gegenseitig verlieren. An einem Schiffswrack findet die Studentin Rachel viele Fische. Darunter sind auch Arten, die sie dort nachts vorher noch nie gesehen hat.
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Nach Sonnenaufgang macht Rachel Anderson einen weiteren Tauchgang. Auf den ersten Blick sieht sie keine Veränderung. Doch dann entdeckt sie zum Beispiel einen Schwanzflossenschnapper, der an natürlichen Riffen gar nicht vorkommt. Und schließlich sieht die Biologin mehr Fische, als sie an einem natürlichen Korallenriff je finden konnte.
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Rachel Anderson bemerkt, dass sie im künstlichen Riff auf andere Arten trifft als in einem natürlichen Riff. Die versenkten Schiffe bieten den Tieren zwar einen Lebensraum und entlasten dadurch die natürlichen Riffe. Doch sie sind kein Ersatz. Paul Arena stellt klar, dass sogar noch mehr Fische gefangen werden können als bisher - solange es an den Schiffswracks keine Fangbeschränkungen gibt.
