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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

Ein künstliches Riff mit Fischen; Rechte: WDR

Natürliche und künstliche Korallenriffe sind die Lebensräume vieler Tier- und Pflanzenarten. Doch wie steht es um die Gesundheit dieser Riffe? Das zu erforschen ist Ziel des Projektes "Reefcheck", bei dem Wissenschaftler und Hobbytaucher Hand in Hand arbeiten. Mehrmals im Jahr zählen Freiwillige wie Anja Pauli an verschiedenen Standorten auf der ganzen Welt bestimmte Fischarten, wirbellose Tiere und Korallen. Anhand ihres Vorkommens können Fachleute Rückschlüsse auf den Zustand der Riffe ziehen. [mehr]

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Zwei gelbe und zwei gelb-schwarze Fische vor Korallen; Rechte: WDR

Auf der ganzen Welt gibt es künstliche Riffe unterschiedlicher Formen und Ausprägungen: versunkene Schiffswracks, Betongebilde und Unterwasserfriedhöfe – sogar riesige Halden alter Autoreifen, die sich inzwischen als ökologisches Problem erweisen. In vielen künstlichen Riffen leben zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Dienen sie vielleicht sogar der Vermehrung der Fischbestände? Um darauf eine Antwort zu finden, haben Wissenschaftler aus Rostock Betonteile in der Ostsee versenkt. [mehr]

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Ein Schwarm gelber Fische mit blauen Streifen in Nahaufnahme; Rechte: WDR

Versenkte Schiffe bieten vielen Fischen einen Lebensraum. Doch Wissenschaftler befürchten, dass die künstlichen Riffe dem Meer schaden können. Auf den ersten Blick entlasten sie die natürlichen Riffe, weil Taucher und Fischer zunehmend auf die künstlichen Riffe ausweichen. Allerdings siedeln sich hier auch andere Arten an und es gibt keine Fangbeschränkungen. Findet wohlmöglich ein Verdrängungsprozess statt und entpuppen sich die "Schiffe als Riffe" langfristig sogar als tödliche Fischfallen? [mehr]

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Eine wilde Müllkippe am Ufer; Rechte: WDR

Die kleinen Atollinseln mitten im Indischen Ozean sind dem Untergang geweiht: Zwar haben Korallenriffe wie Schutzschilder die Inseln bisher vor Überflutung bewahrt, aber inzwischen sind die Bedrohungen durch den Menschen vielfältiger und massiver geworden. Die Klimaerwärmung, die den Meeresspiegel ansteigen lässt, ist nur ein Faktor unter vielen - auch Tourismus und Taucher setzen der Insellandschaft zu. [mehr]

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Eine für die Kanaren typische felsige Landschaft; Rechte: WDR

Die Kanaren – ein Reiseziel für Millionen: Nicht nur in den Touristenzentren entstehen immer neue Bettenburgen, oftmals werden Hotels auch mitten in Naturschutzgebieten errichtet, illegal und ohne Baugenehmigung. Hotelbesitzer, Bauunternehmer und die Tourismusbranche verdienen, während die einzigartige Naturlandschaft und auch die Unterwasserwelt das Nachsehen haben. [mehr]

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Zerstörung von Korallen, ein blauer Plastiksack, der an einer Koralle festhängt; Rechte: WDR

Die Korallenriffe im Roten Meer sind massentouristische Magneten: Vier Millionen Sporttaucher erkunden jedes Jahr die einzigartige Unterwasserwelt vor der Küste Ägyptens und hinterlassen eine Spur der Zerstörung. Die festsitzenden Nesseltiere können dem Massenansturm nicht ausweichen. Steht der Korallen-Kollaps bevor oder lassen sich die faszinierenden Kolonien dieser äußerst sensiblen Unterwasserbewohner noch retten? [mehr]

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