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Sendungsinhalt: Autoren erzählen – Heinrich Böll

In Ausschnitten aus Fernsehinterviews, die zwischen 1967 und 1979 aufgezeichnet wurden, legt Heinrich Böll dar, warum er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft. Er nimmt Stellung zum Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit und zur Politik nach dem Zweiten Weltkrieg, und er erklärt, was die katholische Kirche für ihn bedeutet und was ihn an ihr stört.

Filmskript: Autoren erzählen – Heinrich Böll

Heinrich Böll

Kapitelübersicht:

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Lebenslauf

00:00 – 01:20

Heinrich Bölls Leben ist durch zwei Weltkriege, den Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit geprägt. Böll setzte sich kritisch mit der Politik und der Gesellschaft seiner Zeit auseinander und war als Linksintellektueller seinerseits der öffentlichen Kritik ausgesetzt.

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Bölls Verhältnis zur Obrigkeit

01:20 – 02:22

Heinrich Böll äußert sich dazu, dass er Respekt vor den Menschen hat, nicht aber vor den Hierarchien der bürgerlichen Gesellschaft.

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Jugendjahre und Erziehung

02:22 – 06:13

Böll verbrachte seine Kindheit in Köln in einem Milieu, das traditionell jede Obrigkeit ablehnte. Als eines von sechs Kindern erlebte er in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die wirtschaftliche Not am eigenen Leib.

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Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

06:13 – 08:34

Der Faschismus war ein permanenter Schrecken für Heinrich Böll. Er wirft den Deutschen vor, dass sie die Vergangenheit verdrängen: die Judenverfolgung, die Millionen Toten im Zweiten Weltkrieg, die Niederlage und die Teilung Deutschlands.

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Die Politik nach dem Zweiten Weltkrieg

08:34 – 09:32

Heinrich Böll nimmt Stellung zur Wiederbewaffnung und zum Umgang mit Kriegsverbrechern.

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Heinrich Böll über sein "Deutsch-Sein"

09:32 – 11:16

"Deutsch" fühlt sich Böll zunächst durch die Sprache. Was die Staatsangehörigkeit betrifft, so kann er sich mit seinem Deutsch-Sein identifizieren, seit er weiß, dass er damit zu einer verachteten Mehrheit gehört.

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Bölls Verhältnis zur Kirche

11:16 – Ende

Heinrich Böll braucht die religiösen Inhalte und Rituale, lehnt aber die katholische Kirche als Institution ab. Er wirft der Kirche vor, dass sie sich mit wesentlichen Themen nicht auseinandersetzt.