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Aus heiterem Himmel trifft die Arbeiter des Reifenwerks Euzkadi in Mexiko die Nachricht, dass ihr Werk geschlossen werden soll. Doch sie wollen sich der Entscheidung des mächtigen Mutterkonzerns Continental im fernen Deutschland nicht fügen. Es beginnt ein zäher Streik, den die beiden Filme der Sendereihe begleiten. Drei Jahre und einen Monat dauert der Protest – eine Zeit voller Entbehrungen für die knapp 1200 Arbeiter, ihre Frauen und Kinder. Der erste Film „David gegen Goliath“ veranschaulicht die Konflikte und Probleme, die in den Familien der arbeitslos gewordenen Arbeiter entstehen, aber auch den Zusammenhalt, der 600 von ihnen bis zum Ende durchhalten lässt. Am Ende zahlen sich die Mühen aus: Das Werk wird 2005 gerettet und die Arbeiter sind fortan Miteigentümer. Mit großem freiwilligem Einsatz wollen die Arbeiter ihr Werk wieder zum Leben erwecken. Dieser Neuanfang ist Thema des zweiten Films mit dem Titel „Wenn die Räder wieder rollen“. Bevor die ersten Reifen jedoch das Werk verlassen können und sie den ersten Lohn verdienen, vergehen Wochen und Monate. Und die Geduld der Arbeiter wird immer wieder auf eine harte Probe gestellt.
