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Die gewaltige Eisschicht, die die Antarktis bedeckt, hat eine durchschnittliche Dicke von 2500 Metern. Die japanische Antarktis-Expedition bohrt ein Loch in dieses Eis und fördert dabei Eis zutage, das in der Tiefe fast 320 000 Jahre alt ist. Eine Analyse der Luft, die in diesem uralten Eis eingeschlossen ist, lässt Rückschlüsse auf die Lufttemperatur zu, die damals herrschte. So erfahren wir, dass sich auf der Erde kalte und warme Zeitalter abgewechselt haben. Kalte Perioden werden „Eiszeit“ genannt, wärmere Perioden sind als „Zwischeneiszeit“ bekannt. Mithilfe der Daten, die aus diesem Eis gewonnen werden, können wir verstehen, dass es enge Zusammenhänge zwischen Umweltbedingungen und der Menschheit gibt.
