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Hintergrundwissen

Vanité

In christlichen Kulturkreisen war der Mensch gehalten, sich seiner Vergänglichkeit bewußt zu sein. Er sollte sich während des Lebens auf das Sterben, auf den Tod vorbereiten - in der Hoffnung auf ... [mehr]

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Barbara Godtschalk

"Das Sterben war (früher) eine bewußte, vom Sterbenden eingeleitete öffentliche Zeremonie, die letzte und feierlichste seines - Lebens, und ihr Verlauf wurde vom Sterbenden selbst wesentlich mitbestimmt. Wenn er den ... [mehr]

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Grabsteine-heute

War der letzte Atemzug getan, so war das erste, die Augen und den Mund des Toten zu schließen, eine Handlung, die als letzter Liebesdienst der nächsten Angehörigen am Toten betrachtet wurde. Das Schließen der Augen bezog sich auf die Angst vor dem bösen Blick, wohingegen für das Schließen des Mundes die Auffassung stand, ... [mehr]

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Grabmal

Die von einem Todesfall betroffene Familie legte besondere Kleidung an, in Farben, die an bleiche Gebeine erinnerten oder in Schwarz (Schwarze Stoffe waren teuer, deshalb setzte sich Schwarz als Trauerfarbe erst seit dem Spätmittelalter durch). Männer verhüllten das Haupt, ließen Haare und Bart wachsen. Die Hinter-bliebenen enthielten sich während der ... [mehr]

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Essay - von Christian Romanowski

Das Herz steht still.
Das Cardiogramm zeichnet keine Kurven,
Hirnströme sind nicht mehr meßbar,
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Der Tod spielt Geige und jeder versucht zu Fliehen  © Verlag Aurel Bongers Recklinghausen - 1992

Was sind wir Menschen doch!
Ein Wohnhaus grimmiger Schmerzen.
Ein Ball des falschen Glücks, [mehr]

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Lexikondefinition

Tod (ahd.) griech. thanatos, lat. mors, das Erlöschen der Lebensäußerungen des Organismus (allgemeiner T.) i. Ggs. zum örtl. T. (Nekrose einzelner Zellen oder Körperteile. Der physio log. T. ist eine Folge normaler Alterungsvorgänge (Alterstod). Dem natürl. T. aus innerer Ursach... [mehr]

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