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Inhalt der Sendung

Wesentliche Lebensabschnitte des Menschen haben besondere - Ritualisierungen erfahren - so auch das Sterben und der Tod. In unserer heutigen Gesellschaft haben viele dieser Ritualisierungen ihre Bedeutung verloren, sind in Frage gestellt - oder sind ganz verschwunden. Vor dem Hintergrund traditioneller Rituale reflektiert die Sendung die Frage, wie wir heute mit dem Sterben, dem Tod und der Trauer umgehen. Der Film erzählt keine historische Chronologie, vielmehr eine "Chronik des Sterbens" - aus heutiger Zeit, in die die Rituale vergangener Zeiten "hineinwehen". Die Aussagen von an dieser "Chronik" betroffenen Menschen provozieren in ihrer Konfrontation mit der Tradition ein Gespräch über ein zunehmend verdrängtes Thema:
- Was bedeutet ein "memento mori" für das eigene Leben, für die Gesellschaft?
- Wohin führen Verdrängungen?
- Welche Aufgaben hatten bzw. haben (traditionelle) Rituale?
- Welche Wünsche für -, welche Ängste vor dem eigenen Sterben bestehen?
Um diese zentralen Fragen könnte sich eine Diskussion in der Schule bewegen.

  • Ein geschmücktes Grab © Thomas AignerEin geschmücktes Grab