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Kurz vorgestellt - alle Sendungen im Überblick

J. Stöber nach M. Loder - "Fresser"

Die erste der beiden Folgen zum Thema "Eßkultur" befaßt sich mit dem was wir essen: den Nahrungsmitteln. "Wer hatte was zu essen?", diese Frage behandelt die Sendung nicht alleine als Entwicklung fortschreitender kultureller Verfeinerung. Die Sozialgeschichte der Eßkultur erzählt von Überfluß und Mangel, auch von Hunger, der leider bis heute present bleibt, - trotz (oder wegen) unserer reich gedeckten Tische hierzulande. [mehr]

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Chinesen beim Essen -  Studiofotografie um 1900

In den Tischsitten einer jeweiligen Kultur bilden sich gesellschaftliche Hirarchien und Beziehungen ab. Rituale und Symbole, in die Kinder unbewußt hineinwachsen, können mit Hilfe der Sendung bewußt als etwas Gewordenes wahrgenommen werden. Die soziale Funktion des Essens kann an Beispielen unterschiedlicher Epochen dargestellt werden. Das Essen als Familienzusammenkunft mit der Funktion der sozialen Bindung der Familienmitglieder wird z.B. im Vergleich eines Mahls in der bäuerlichen Großfamilie mit Fastfood bei MacDonalds sofort deutlich. [mehr]

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heute wachsen Kinder mit dem Computer "als Spielgefährten" auf

Die Sendung geht zwei Fragen nach: Erstens, warum spielen Menschen? Ist es ein zweckfreies Tun oder die Einübung bestimmter Fertigkeiten und zweitens, was spielen Menschen zu bestimmten "Zeiten". Der Begriff "Zeiten" ist hier doppeldeutig zu verstehen: in bestimmten Lebensabschnitten, als Kinder, als Erwachsene und in bestimmten Epochen. [mehr]

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Hans Baldung - Der Tod und das Mädchen (1517)

Die Betrachtung unterschiedlichster Sterbe- und Todeszeremonien in verschiedenen Epochen zeigt für die Vergangenheit die gesellschaftliche Bewältigung des Sterbens und damit die Integration des Todes "in das Leben". Ausgehend von der heutigen Situation, in der das Sterben zunehmend gesellschaftlich ausgegrenzt und nur noch individuell erfahren und erlitten wird, bietet diese Sendung die Möglichkeit, sich kritisch mit aktuellen gesellschaftlichen Tendenzen auseinanderzusetzen. [mehr]

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griechisches Paar

In den letzten 30 Jahren sind auch die letzten Tabus in den Beziehungen zwischen den Geschlechtern gefallen. Wenn man ihre Behandlung in den Medien zum Indikator macht steht fest: wir leben in einer "schamlosen" Gesellschaft! Aber sind wir deswegen auch souveräner im Umgang geworden? Welche Orientierungsmöglichkeiten sind (vor allem für Jugendliche) heute gegeben? Orientierungshilfen kann ein Blick in die Geschichte geben: Ehe, Liebe und Sexualität wurden durch fest definierte Rollenbilder geprägt und von kirchlichen Geboten bestimmt. Vor diesem Hintergrund können "Schamgrenzen" nicht nur als Beschränkung, sondern auch als Hilfe für eine Annäherung zwischen den Geschlechtern verstanden werden. [mehr]

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Gesichter im Kontrast - heute, Mittelalter

Teilnehmer des Schönheits-Wettbewerbs "Gesicht 98" - ihre "reale" Schönheit und ihre Ansichten darüber - gestalten den Rahmen der Sendung. Die 30 Finalisten dieses Wettbewerbs nahmen an einer Promotion-Tour in Kuba teil, auf der wir sie mit der Kamera begleitet haben. In diesen Rahmen eingebettet gewährt der Film Einblicke in unterschiedliche Traditionen der Wahrnehmung und "Herstellung" von Schönheit. Mosaikartig zusammengesetzt zeichnet er kein eindeutiges Bild: Das Gesicht der Schönheit ist vielfältig, schillernd und nicht ohne Widersprüche. [mehr]

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Lieber Vogelnester suchen gehen - Nachrichten aus der Schule

In einer historischen Rückschau schildert der Film die unterschiedlichen Wertschätzung von Bildung - abhängig von dem jeweiligen Gesellschaftssystem vergangener Epochen: Bildung als Privileg (Klosterschulen, Erziehung Adeliger, Universitäten der Neuzeit) oder Bildung als Notwendigkeit (bürgerliche Stadtschulen, Einführung der Schulpflicht). [mehr]

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Frau beim "Shoppen"

Es scheint heute keine zwingende Modekonventionen mehr zu geben, keine Richtlinien die vorgeben, was wann wo getragen werden muß. Doch der Schein trügt! Wenn auch subtiler, sendet das, was wir tragen Botschaften aus, die entsprechend eingeschätzt werden. Kleiderwahl ist auch heute noch durch unsere jeweilige soziale Identität bestimmt. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt die unterschiedlichen Auslegungen von Mode: als Repräsentation, als kulturelle Tradition, als politische Dokumentation oder als geschlechtstypische Identifikation. [mehr]

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