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Reiner Krause, Sozialarbeiter, war aktiv im Neuen Forum, eine der Demokratiebewegungen der DDR. Für ihn bedeutete die Wende 1989 eine Hoffnung auf Neubeginn innerhalb der DDR. Mit dem
Fall der Mauer im November 1989 starb diese Hoffnung. Der Beitritt der DDR zur BRD war für ihn gleichbedeutend mit dem Verlust von eigenen politischen Gestaltungsmöglichkeiten.
Volker Ehrlich, Versicherungsangestellter, argumentiert unpolitisch: Seiner Meinung nach hätte die Wende nichts gebracht, nur der Zerfall der DDR eröffnete ungeahnte Möglichkeiten für berufliches Fortkommen. So nimmt er zielstrebig die Möglichkeiten beruflichen Aufstiegs in beide Hände und sucht seine Chancen, in der Hierarchie einer großen Versicherungsgesellschaft aufzusteigen.
Silke Leffler, Krankenschwester, nimmt die neuen Gegebenheiten gelassen hin. Die Veränderungen in ihrem Arbeitsfeld bewältigt sie offenbar problemlos. Allerdings vermisst sie den vorsorgenden Staat, der ihr zu DDR-Zeiten viele Entscheidungen abnahm. Insoweit fühlt sie sich etwas alleingelassen, genießt aber die „Segnungen“, die die Marktwirtschaft mit sich bringt.
Drei Lebenswege, drei sehr unterschiedliche Umgänge mit der neuen Zeit.
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Magdeburg zwischen Verfall und Aufbruch; Sozialarbeiter Reiner Krause im Interview zur Wende und bei der Arbeit mit randständigen Jugendlichen im Jugendtreff „Knast“. (07:39)
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Versicherungsangestellter Volker Ehrlich spricht über seine Arbeit und über die Folgen der Wend (07:47)
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Krankenschwester Silke Leffler bei ihrer Arbeit und im Gespräch Über die Auswirkungen der Wende in ihrem Leben. (06:11)
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Reiner Krause bei seiner Arbeit mit Strafgefangenen und bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl im Dezember 1991, er äußert resignative Gedanken zur Politik. (05:19)
