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Der Film entstand 1992 als Nacharbeit zum Film Unsere Stimme den Kandidaten – Wahlen in der DDR von 1986. Er beginnt mit einer Fahrt durch die ehemalige Grenzübergangsstelle Marienborn. In Magdeburg und Wernigerode – dem Drehort 1986 – werden Verantwortliche, die über die Arbeit von Westjournalisten in der DDR zu wachen hatten, befragt. Der vom Rat des Bezirkes Magdeburg beauftragte Betreuer Hans Meinecke, sein direkter Vorgesetzter Siegfried Grünwald, der Vorsitzende des Rates des Kreises Wernigerode Günther Wäsche, der Vorsitzende der Nationalen Front Wernigerode Klaus Jordan und der Vorsitzende des Wahlvorstandes in Wernigerode Georg Gendruschke werden befragt. Da bei den Dreharbeiten 1986 eine junge Frau als Wahlverweigerin auftrat, entstand ein Konflikt, der dem Betreuer eine fristlose Kündigung einbrachte. Der Vorsitzenden des Wahlvorstandes und einige Wähler, die sich 1986 zur Wahl äußerten, konnten 1992 mit ihren Aussagen konfrontiert und erneut befragt werden. Sehr deutlich tritt dabei hervor, wie weit damals Gedachtes und Geäußertes auseinanderfallen konnten. Zitate aus dem Film von 1986 werden in schwarz-weiß wiedergegeben.
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Grenzübergangsstelle Marienborn; Rückblick auf 1986; 1992 Aussagen zur Überwachung der Filmarbeiten von 1986 und Aussagen zur Kandidatur Bormanns. (13:19)
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Bormanns Arbeitsstätte Getriebewerk Wernigerode, seine Stimmabgabe, Interview mit dem Vorsitzenden des Wahlvorstandes zum Wahlverfahren, seine Stellungnahme 1992. (09:09)
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Wählerbefragungen 1986, Nachfragen 1992. Die Fliegende Wahlurne 1986, dazu Aussagen 1992. Der Betreuer und die Wahlverweigerin äußern sich 1992. (10:36)
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Die Wahlverweigerung führt zu einem hinter den Kulissen ausgetragenen politischen Konflikt mit personellen Konsequenzen. (08:52)
