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Kurz vorgestellt - alle Filmclips im Überblick

(Quelle: SWR)

Wer zog 1986 hinter den Kulissen die Fäden bei den Dreharbeiten zu einem Film über die Volkskammerwahlen in Wernigerode, Bezirk Magdeburg. 1992 wurde versucht, einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Damals Verantwortliche für die „Betreuung“ eines Filmteams aus der BRD wurden befragt. Einige von ihnen und Wähler wurden 1992 mit ihren Aussagen von 1986 konfrontiert. Allerdings: Kein Verantwortlicher der SED hatte 1992 den Mut, vor die Kamera zu treten. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Am 18. März 1990 fanden die ersten demokratischen Wahlen zur Volkskammer der DDR statt. Noch waren die Wirtschafts- und Währungsunion zwischen BRD und DDR nicht in Geltung gesetzt, war der Fahrplan zur deutschen Einheit nicht festgeschrieben. Um eine demokratisch legitimierte Regierung der DDR bilden zu können, die als Verhandlungspartnerin der Bundesregierung auftreten konnte, wurden die Volkskammerwahlen überstürzt anberaumt. Hoffnungen und Ängste der DDR-Bürger scheinen auf. [mehr]

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(Quelle: SWR)

„Schöner unsere Städte und Gemeinden – Mach mit!“ – war der Titel der Bürgerinitiative in der DDR. Nicht Protest und Opposition gegen staatliche Maßnahmen war gemeint, sondern die Bürger sollten sich engagieren, um die „Arbeits- und Lebensbedingungen“ zu verbessern. Engagement war dort gefordert, wo staatliche Aktivitäten aus Geld- oder Kapazitätsmangel unterblieben. Diese Bürgerinitiative wurde den Bürgern von Partei und Staat auferlegt. Grundlegende Veränderungen werden in einem 1990 an gleichem Ort gedrehten Film aufgezeigt. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Wodurch unterscheiden sich Jugendliche in der DDR von Jugendlichen in der BRD? In der Kleidung? In der Musik? In den Freizeitbedürfnissen? Vier junge Menschen aus Neubrandenburg, Schüler, Lehrlinge und Facharbeiter, zeigen ihren Alltag. Sie sprechen über ihre Arbeit, über ihre Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft, über ihre beruflichen Pläne. Was nicht gefällt wird offen angesprochen: Die Mängel in der Warenversorgung und das oft karge Freizeitangebot. Politik bleibt außen vor. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Arbeitsbrigaden bestimmten die Arbeitswelt der DDR. Nach Arbeitserfordernissen zusammengestellt, sollten sich sozialistische Lebensformen ausbilden. Dazu dienten Brigadefeiern, Kulturprogramme und gemeinsame Freizeitgestaltung. Auch gehörte der „Kampf“ um Ehrentitel zu Ihren Aufgaben. In Jugendbrigaden arbeiteten Mitglieder der „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ), chen Einheitspartei Deutschlands“ (SED). Die FDJ trug auch die Bezeichnung „Kampfreserve der Partei“. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Im „Kleinen politischen Wörterbuch“, erschienen 1986 in Ost-Berlin, heißt es: „Die Kommunalpolitik dient der allseitigen Stärkung der DDR und ist auf die weitere Erhöhung des materiellen und kulturellen Lebensniveaus der Bürger sowie auf die Entwicklung sozialistischer Verhaltens- und Lebensweisen (…) gerichtet.“ „Politik für die Bürger und mit den Bürgern“ lautete die Kurzerklärung für Kommunalpolitik. Bürger und Amtsträger kommen in der Sendung zu Wort, die auch die letzten „sozialistischen Wahlen“ in der DDR dokumentiert. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Sozialismus auf dem Lande hieß in der DDR Allzuständigkeit der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte, kulturelles Leben, Dorfentwicklung – alle Fäden liefen bei der LPG zusammen. Das Leitungskollektiv der LPG wurde fast ausschließlich von Mitgliedern der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gebildet. Damit war garantiert, dass der Wille der führenden Partei unmittelbar umgesetzt werden konnte. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Wahlen in der DDR waren weder frei noch geheim. Sozialistische Demokratie garantierte der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) uneingeschränkten, in der Verfassung festgeschriebenen Führungsanspruch. Neben der SED waren vier nichtsozialistische Parteien und alle Massenorganisationen in der Nationalen Front zusammengeschlossen. Politisches Ziel war die Festigung der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Für die Bürger hieß wählen ein Bekenntnis abzulegen zu Partei und Staat. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Wohnungsmangel, nicht selten Wohnungsnot, war in der DDR ein soziales Problem. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) beschloss unter dem neuen Parteichef Erich Honecker auf dem VIII. Parteitag 1971, „die Wohnungsfrage als soziales Problem“ bis 1990 zu lösen. Bis dahin sollten 3,5 Millionen Wohnungen neu gebaut bzw. grundlegend renoviert werden, damit jedem Bürger ausreichend Wohnraum zugewiesen werden kann. Der Wohnungsbau erhielt absolute Priorität. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Wie gehen junge Menschen in den neuen Bundesländern mit der Wende um, wie beurteilen sie ihre Situation, welche Gedanken und Gefühle bewegen sie? Drei junge Leute in Magdeburg geben Auskunft. Sie berichten über ihre Arbeit, über die Veränderungen in ihrem Leben. Skepsis steht neben Zuversicht. Sie blicken nur bedingt zurück, unterschiedlich sind ihre Erwartungen an die Zukunft. 1990 stehen sie am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, den zu beschreiten Mut und Kraft erfordern. [mehr]

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(Quelle: SWR)

Am Beispiel des Küstenortes Warnemünde werden die Folgen der Wende, der Währungs- und Wirtschaftsunion und der Vereinigung Deutschlands aufgezeigt. Die damit verbundenen tiefen Einschnitte werden an Beispielen aus der Arbeitswelt verdeutlicht. Ängste vor Verlust des Arbeitsplatzes, völlig neue und damit ungewohnte Herausforderungen an die Lebensgestaltung und Suche nach Orientierungen lassen die Belastungen erkennen, die von den Menschen in den neuen Bundesländern getragen werden müssen. [mehr]

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