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Die Sendereihe "Frieden war für mich ein Stück Schokolade - Kindheit in der Nachkriegszeit" umfasst vier kurze Filme (jeweils 10 bis 15 Minuten), die Geschichten aus der Nachkriegszeit erzählen. Jede Folge zeigt für Schüler ab dem 3. Schuljahr ganz unterschiedliche Erlebnisberichte von Kindern aus der Nachkriegszeit – ähnlich wie in der Reihe "Oft bin ich bang – Kindheit unter Hitler".
Themen wie Angst, Flucht, Fremde, Hunger, Verzicht sowie Eltern-Kind-Konflikte werden in den Filmen für Kinder verständlich und eindrucksvoll dargestellt. Die Reihe bietet den Schülern die Möglichkeit, sich in die Lebenssituationen der einzelnen Hauptfiguren hineinzuversetzen. Die ersten beiden Folgen haben die unmittelbare Nachkriegszeit zum Thema – insbesondere die Befreiung durch die Amerikaner und die Vertreibung aus den Ostgebieten. Eindrucksvoll wird hier zum Beispiel auch geschildert, wie eine Puppe zum Zahlungsmittel werden konnte. Die Folgen 3 und 4 wenden sich den 50er Jahren zu: Hier geht es um die damals sehr strenge Internatserziehung und eine Jugendrebellion, deren Merkmale Petticoats, Rock ’n’ Roll und "Nietenhosen" waren.
