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Wie war das damals, als die Kohle- und Stahlindustrie boomte und das Ruhrgebiet Arbeitskräfte aus dem europäischen Ausland anzog? Und was passierte, als die Stahlkrise kam? Die Sendereihe eignet sich für den Einsatz in Grundschulen und erzählt anschaulich und leicht verständlich von den Arbeitsbedingungen in Kohlezechen und Stahlwerken. Dabei kommen auch die Ursachen und Konsequenzen des Strukturwandels in den letzten 20 Jahren nicht zu kurz.
Die beiden 14-minütigen Filme begleiten jeweils einen Kohle- und Stahlarbeiter, die "aus erster Hand" von ihren Erfahrungen berichten: Im Film "Unter Tage" besucht ein ehemaliger Gastarbeiter seine alte Arbeitsstelle auf der Zeche "Auguste Victoria". In über 1.000 Metern Tiefe stellt er fest, dass sich seit seiner Zeit als Bergarbeiter einiges verändert hat. Der Film "Feuer in Rheinhausen" dokumentiert den Kampf des Stahlarbeiters Helmut Laakmann gegen die Schließung des Werks Duisburg-Rheinhausen. Die Rückblenden und Erzählungen zeigen, wie stark sich die Arbeiter, die zum Teil seit Generationen hier arbeiten, mit dem Stahlwerk identifizieren.
Es wird deutlich: Auch wenn die Arbeit unter Tage und am Hochofen sehr anstrengend und auch nicht ungefährlich ist – die meisten üb(t)en ihren Beruf gerne aus.
