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Im Zeitraum von 2002 bis 2006 stammten die meisten Asylbewerber aus der Türkei (12%). Die Türkei ist seit den 1990er Jahren jedes Jahr unter den drei stärksten Herkunftsländern zu finden. Innerstaatliche Konflikte können die ethnische Zusammensetzung der Asylsuchenden beeinflussen. So waren beispielsweise im Jahr 2006 81,6% aller Antragssteller aus der Türkei Kurden – nur 11,8% waren Türken.
Die größte Gruppe der 2006 eingebürgerten 124.566 Ausländer stellten wie schon in den Jahren zuvor Personen aus der Türkei (33.388). 15,9% behielten jedoch auch ihre türkische Staatsangehörigkeit und besitzen somit die doppelte Staatsbürgerschaft.
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung
Quelle: Statistisches Landesamt Brandenburg
Verheiratet (Deutsche: 52%, Türken 79%), in Partnerschaft (Deutsche 22%, Türken 6%), geschieden (Deutsche: 5%, Türken 2%); Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: WDR
Armutsgefährdungsquote: Deutsche 16%, Türken 26%; monatliches Haushaltseinkommen: Deutsche: 1678 EUR, Türken: 1135 EUR; Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: WDR
Durchschnittliche Haushaltsgröße: Deutsche: 2,4 Personen, Türken: 3,9 Personen; Wohnfläche pro Person: Deutsche: 48,4 qm, Türken: 24,6 qm; Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: WDR
Zwischen 2001 und 2006 ist der Anteil der deutschen Staatsbürger unter den Personen mit Migrationshintergrund von 8% auf 15% gestiegen; besonders auffällig ist der Anstieg bei Personen mit türkischem Hintergrund.
20% der Personen mit türkischem Migrationshintergrund sind in Deutschland geboren, 15% der Personen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland haben die deutsche Staatsbürgerschaft - entweder von Geburt an oder durch Einbürgerung.
Quelle: Statistisches Bundesamt
