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Sendungsinhalt: Aufbruch im Chaos

  • Ein Passant wirft einem bettelnden Soldaten ein paar Münzen in den Hut. Alltägliches Straßenbild: bettelnde Kriegsversehrte; Rechte: Chronos Media
  • Großaufnahme von Gerda Lott. Zeitzeugin Gerda Lott; Rechte: WDR

Deutschland zwischen 1918 und 1923: Der Erste Weltkrieg ist verloren. Im Versailler Vertrag wird Deutschland die alleinige Schuld am Krieg zugeschrieben. Kriegsversehrte, Bettler und Schlangen vor Arbeitsämtern oder Suppenküchen prägen das Straßenbild. Putschversuche, Aufstände und Streiks erschüttern die junge Republik. Frauen dürfen zwar jetzt wählen (und sich wählen lassen), das wenig emanzipatorische Rollenverständnis der Kaiserzeit sitzt aber noch in den Köpfen der Bevölkerung fest. Naturnahe Jugendbünde wie zum Beispiel die Wandervogel-Bewegung erhalten genauso wie religiöse Sektierer enormen Zulauf. Mit dem Ruhrkampf und der (Hyper-)Inflation, deren Ursachen und Auswirkungen im Film ausführlich beschrieben werden, enden die ersten fünf Jahre der Weimarer Republik.

Zeitzeugen berichten, wie der Hunger die Menschen dazu treibt, Hamsternester auszuheben, welchen Eindruck die ersten „Hippies“ hinterließen und stellen so zeitgeschichtliche Themen wie Armut, Inflation, Sekten und Jugendbünde in konkrete und sehr persönliche Zusammenhänge.

Zeitreise (Planet Wissen)

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zurück in die "Goldenen 20er" des vorigen Jahrhunderts und lassen Sie sich vom Glanz und Glamour dieser Epoche verzaubern. Sie erfahren aber nicht nur, wie Josephine Baker Berlin eroberte, sondern auch wie es war, als ein Brot mehr als 2 Milliarden Mark kostete...

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Bildcollage zum Thema "Zeitreise 20er Jahre"; Rechte: AKG Multimedial