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Praktisch und funktional: die "Frankfurter Küche"; Rechte: WDR
Zeitzeuge Johannes Henning; Rechte: WDR
Deutschland zwischen 1926 und 1933. Die Ankurbelung der Wirtschaft Mitte der zwanziger Jahre hat ihren Preis: Die zunehmende Mechanisierung und Rationalisierung in den Fabriken bedeutet für die Arbeiter oftmals niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen. Der Film zeigt auf, wie steigende Arbeitslosigkeit und politische Radikalisierung einhergehen. Gleichzeitig halten Funktionalisierung und neue technische Entwicklungen auch Einzug in das Privatleben: Die „Frankfurter Küche“ und das Bauhaus stehen für neue Wohn- und Lebenskonzepte während Auto, Elektrokocher und Co. für eine Beschleunigung des Alltags sorgen. Aber nicht nur die Geschwindigkeit, auch die Arbeitslosigkeit nimmt zu...
Warum die neuen Elektrogeräte nicht nur praktisch, sondern auch prestigeträchtig waren, wie sich Politik in Form von Aufmärschen und Schlägertrupps auf der Straße abspielte und was es mit dem antisemitischen Klima in Deutschland auf sich hatte – davon berichten die Zeitzeugen.
