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Revolte im Anzug

Kapitelübersicht:

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Die Beat-Welle schwappt nach NRW

00:00 – 01:07

Als 1965 die Beat-Welle Nordrhein-Westfalen erreicht, sind viele junge Menschen begeistert. Sie wollen ausbrechen aus der Enge ihrer Elternhäuser - erste Anzeichen eines Wandels, der bald die Gesellschaft aus dem Tritt bringen wird.

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Wirtschaftswunder und Spießerleben

01:07 – 03:25

20 Jahre nach Kriegsende herrscht in Deutschland wieder Wohlstand, das kleinbürgerliche Leben blüht. Viele junge Menschen fühlen sich eingeengt. Zeitzeugen beschreiben den "Muff" der damaligen Zeit. Richtig frei fühlen sich die meisten Teenager nur, wenn sie Musik hören - zum Beispiel von den Beatles, die 1966 in Essen auftreten. Viele Erwachsene halten diese Musik für jugendgefährdend.

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Jugendprotest in Köln

03:25 – 06:21

Im Herbst 1966 kommt es zu einer der ersten großen Jugenddemonstrationen in der Geschichte Kölns: Weil die Kölner Verkehrs-Betriebe die Ticketpreise um mehr als die Hälfte erhöhen wollen, gehen über 8000 Schüler und Studenten auf die Straße. Als die Stimmung eskaliert, schlägt die Polizei zurück und setzt Wasserwerfer ein. An den Universitäten geht es zu dieser Zeit noch ruhig zu. Die Studenten zeigen kaum Interesse an Politik - von Revolte noch keine Spur.

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Demonstrieren gegen Krieg

06:21 – 08:04

Mitte der 1960er Jahre führt die USA einen Krieg gegen die kommunistische Bewegung in Vietnam. Die brutalen Bilder im Fernsehen erschüttern viele. Aber wie auch beim Thema "Nationalsozialismus" sind hier gerade bei der älteren Generation politische Diskussionen unerwünscht. Jugendliche organisieren Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg.

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Misstrauen gegenüber Staat und Politik

08:04 – 09:58

Die Unzufriedenheit der Jugend mit Staat und Politik wächst, als sich im Dezember 1966 die erste große Koalition bildet. Viele sehen dadurch die Demokratie gefährdet, weil es keine handlungsfähige Opposition gibt. Bundeskanzler wird Kurt Georg Kiesinger, der während der Nazi-Zeit NSDAP-Mitglied war. Als im Mai 1967 der persische Schah zum Staatsbesuch geladen wird, kommt es zu Protesten, weil der bei Wirtschaft und Politik gern gesehene Gast in seinem eigenen Land brutal und rücksichtlos regiert.

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Das erste Todesopfer der Proteste

09:58 – 12:03

Als der persische Schah im Juni 1967 Berlin besucht, kommt es zu Ausschreitungen, bei denen der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen wird. In der ganzen Bundesrepublik finden Schweigemärsche statt. Viele Menschen sind erschüttert und nicht wenige fangen an, sich politisch zu engagieren.

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Der "Rote Rudi": Gallionsfigur der Studentenbewegung

12:03 – Ende

Politische Gruppen entwickeln verschiedene Ideen von einer anderen, gerechteren Gesellschaft - manche träumen sogar von einer Revolution. Die Schriften von Karl Marx sind nicht nur beim Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) fast schon eine Pflichtlektüre. Rudi Dutschke, die bekannteste Figur der Berliner Studentenbewegung, kommt im Dezember 1967 nach Bonn und spricht vor rund 2000 Studenten - im Treppenhaus, weil die Universität keinen Raum zur Verfügung stellt.