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Links und Literatur

Links zum Thema 68er-Bewegung

  • Externer LinkDie 68er-Bewegung – Dossier

    Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein umfangreiches Dossier zur 68er-Bewegung zusammengestellt. Artikel und Interviews beleuchten die unterschiedlichsten Aspekte der Bewegung, von der sexuellen Revolution bis zum Prager Frühling. In Videos kommen Zeitzeugen zu Wort. Unterrichtsmaterialien stehen zum Download bereit.

  • Externer LinkDie sexuelle Revolution – Interview mit Martin Goldstein

    Martin Goldstein war von 1969 bis 1984 der "Dr. Sommer" der Zeitschrift Bravo. Im Zeitzeugeninterview der Bundeszentrale für politische Bildung spricht er über Aufklärung, die rigide Sexualmoral im Nachkriegsdeutschland und die Kommune als alternative Lebensform.

  • Externer LinkDer Wiki 1968 – ARTE

    Der deutsch-französische Fernsehsender Arte hat ein Dossier zum Thema 1968 erstellt, das unter anderem ein Wiki enthält (eine Seite, die von allen Nutzern beliebig verändert werden kann).

  • Externer LinkPlanet Wissen: Verhütung – Liebe ohne Folgen

    Die Themenseite von Planet Wissen gibt einen Überblick über die Geschichte der Verhütungsmittel – vom alten Rom bis zur heutigen Zeit, von Krokodilkot über Kondom bis zur Pille.

  • Externer LinkPlanet Wissen: Frauenbewegung

    Ausgehend von der Gründung der Bundesrepublik zeichnet diese Themenseite von Planet Wissen den Kampf der Frauen um Selbstbestimmung nach. Mit einem Portrait von Alice Schwarzer.

  • Externer LinkPlanet Wissen: Notstandsgesetze

    Mit den Stimmen der großen Koalition verabschiedete der Deutsche Bundestag am 30. Mai 1968 die sogenannten Notstandsgesetze. Sowohl im Parlament als auch in der Öffentlichkeit führte diese Verfassungsänderung zu heftigen Auseinandersetzungen.

  • Externer LinkPlanet Wissen: Rudi Dutschke

    Rudi Dutschke war eine der charismatischsten Figuren der 1968er Studentenbewegung. Er gab ihr ein Gesicht und galt als "der deutsche Che Guevara". Sein Name ist untrennbar verbunden mit dem "Sozialistischen Deutschen Studentenbund" (SDS) und der "Außerparlamentarischen Opposition" (APO).

Links zu den Methoden Oral History/Zeitzeugenbefragung und Wikis

  • Externer LinkBildungsserver Rheinland-Pfalz: Zeitzeugen - Das Projekt

    Das Pädagogische Zentrum Rheinland-Pfalz hat eine Koordinierungsstelle für die Vermittlung von Zeitzeugen eingerichtet. Zudem finden sich auf der Homepage Literatur- und Linktipps, die auch für Lehrer in anderen Bundesländern interessant sind.

  • Externer LinkExil-Club: Zeitzeugen im Unterricht

    Der Exil-Club ist ein Projekt der Else-Lasker-Schüler-Stiftung. Auf der Internetseite gibt es einen Bereich zum Thema "Zeitzeugen im Unterricht", unter dem angegebenen Link kann eine Publikation zum Thema bestellt werden.

  • Externer LinkLehrer-Online – Wikis im Geschichtsunterricht

    Die Seite "Lehrer-Online – Unterrichten mit digitalen Medien" hat grundsätzliche Informationen zum Thema Wikis im Geschichtsunterricht zusammengestellt.

Literatur zur Sendereihe

Uwe Timm: Heißer Sommer
dtv, München, 1998, 352 Seiten, ISBN: 978-3423125475 Timms Roman "Heißer Sommer" ist einer der wenigen, die sich literarisch mit dem Thema 68er-Bewegung auseinandersetzen. Protagonist ist der junge Germanistikstudent Ullrich, der im Verlauf der Handlung immer tiefer in die Szene der Studentenbewegung eintaucht und etliche typische Stationen der 68er erlebt: Er engagiert sich im SDS, nimmt an Demos gegen die Springerpresse teil, zieht in eine Kommune und löst sich vom rechten Vater. Das Buch trägt autobiografische Züge, so war zum Beispiel auch Timm als Student im SDS aktiv.
Uwe Timm: Der Freund und der Fremde
dtv, München, 2007, 176 Seiten, ISBN: 978-3423135573 Mehr noch als sein Buch "Heißer Sommer" ist Timms "Der Freund und der Fremde" autobiografisch: Mit 21 holt Uwe Timm sein Abitur an einem Kolleg in Braunschweig nach. Dort lernt er den jungen Benno Ohnesorg kennen, der bald zu einem engen Freund wird. Nach dem Abitur verlieren sich die beiden aus den Augen – Timm geht nach Paris, um dort zu promovieren. 40 Jahre später erinnert sich Timm an seinen Jugendfreund.
Daniel Cohn-Bendit, Rüdiger Dammann: 1968 – Die Revolte
Verlag S. Fischer, Frankfurt, 2007, 368 Seiten, ISBN: 978-3100102300 Daniel Cohn-Bendit war 1968 der prominenteste Sprecher der Pariser Mai-Revolution. Er wurde nach den Unruhen von der französischen Regierung des Landes verwiesen und engagierte sich in der Folgezeit in Deutschland in der APO. Zusammen mit Joschka Fischer gehörte er zur Frankfurter Sponti-Szene. Er und die Autoren des Buches blicken zurück auf das Jahr 1968 und beschreiben, wie sie die damaligen Ereignisse erlebt haben. Zur Sprache kommen dabei Aspekte wie die sexuelle Revolution, der Aufstand gegen die Elterngeneration und die 68er in der DDR.
Martin Klimke, Joachim Scharloth: 1968 – Ein Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung
Metzler Verlag, Stuttgart, 2007, 329 Seiten, ISBN: 978-3476020666 Aktionen wie Sit-Ins und Demonstrationen, auffälliges Äußeres und die Ikonisierung von Rudi Dutschke und Co: Vieles, was typisch war für die 68er, korrespondiert mit der Logik der Medien und konnte öffentlichkeitswirksam inszeniert werden. Das "Handbuch zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung" geht der Frage nach, welche Bedeutung die Medien für die 68er und die Entwicklung eines neuen Lebensstils hatten.
Norbert Frei: 1968 – Jugendrevolte und globaler Protest
dtv, München, 2008, 288 Seiten, ISBN: 978-3423246538 1968 kam es nicht nur in Deutschland zur Studentenbewegung, 68 war vielmehr ein internationales Phänomen. Doch welche Gründe gab es in den einzelnen Ländern für die Proteste? Der Zeithistoriker Norbert Frei untersucht in "Jugendrevolte und Protest" die teils unterschiedlichen Auslöser für die weltweiten Unruhen.