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1691 wurde in Großbritannien das erste Patent
auf eine mechanische Waschmaschine angemeldet.
Seit
dieser Zeit erfand man immer wieder neue Geräte,
um die harte Arbeit des Waschens zu erleichtern.
Alle diese Maschinen waren handbetrieben und erleichterten
die Arbeit, dennoch mussten alle Arbeitsschritte
manuell ausgeführt werden. Außerdem
war keine Maschine so gründlich wie ein Mensch.
Gleichzeitig wurde die Wäsche in den "Waschmaschinen"
stark beansprucht und ging schnell kaputt.
1913 konstruierte Miele die erste elektrische
Waschmaschine. Ihre Wände und Böden
waren gerillt wie bei einem Waschbrett. Bewegliche
Rührflügel rieben die Wäsche daran
entlang. Ein Wäschauswringer erleichterte
es, das Wasser aus der Wäsche zu bekommen.
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Die ersten Waschmaschinen waren mechanisch.
Dennoch erleichterten sie die Arbeit deutlich.
© dpa
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Erst in den 50er-Jahren setzten sich die elektrischen
Waschmaschinen durch. Sie waren zunächst ein Luxusartikel,
den sich nicht jeder leisten konnte. In den 60er-Jahren
kamen die Trommelwaschmaschinen, so wie wir sie heute
kennen, auf den Markt. Die Trennung von Vor- und Hauptwaschgang
wurde eingeführt. Nach wie vor machte das Schleudern
der Wäsche noch Probleme und viele Waschmaschinen
hatten eine zweite Trommel, in die die Wäsche umgefüllt
werden musste, um dort den Schleudergang durchzuführen.
Heutige Waschmaschinen bedient man nebenher.
Den Waschtag gibt es nicht mehr. © dpa
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Es kam häufig vor, dass in der Nachbarwohnung
das Geschirr aus dem Schrank fiel, wenn die Waschmaschine
schleuderte. Ob, wo und wie eine Waschmaschine
in einer Mietwohnung aufgestellt werden durfte,
war im Mietvertrag geregelt.
Erst Mitte der 60er Jahre entschärfte sich
die Problematik, da die Trommeln nun gefedert
aufgehängt wurden und damit die Erschütterungen
deutlich reduziert werden konnten. |
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