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Die Geschichte der Hygiene beginnt nicht erst mit
der Erfindung der Seife. Tiere betreiben ausgiebige
Körperpflege, denn nur ein gepflegtes Fell bzw.
Gefieder erfüllt seinen Zweck optimal.
Katzen lecken ihr Fell, Enten imprägnieren ihr
Gefieder und können, da sich Luftblasen im aufgeplusterten
Gefieder fangen, schwimmen. Haifische lassen sich
von Putzerfischen die Haut pflegen.
So wird durch Körperpflege zur Gesunderhaltung
des Körpers beigetragen, da sich sonst an der
Körperoberfläche Schmutz und Parasiten sammeln.
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Die Katze leckt ihr Fell. Sauberkeit ist ein Instinkt.
Nur
sauber erfüllen Fell oder Haut ihre Funktion
dauerhaft.
© dpa
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Die
ersten Wäscher
Für die zweite Haut des Menschen, seine Kleidung, gibt
es eine solche natürliche Reinigung, wie wir sie aus
der Tierwelt kennen, nicht.
Vermutlich
begannen die ersten Menschen, damit ihre am Körper
getragenen Felle, Leder und Textilien auszuklopfen, abzureiben
und dann später mit Wasser zu waschen. Wasser
löst eine Vielzahl von Schmutzarten und zusammen mit
Abreiben oder Durchwalken lassen sich damit schon ganz passable
Waschergebnisse erreichen. Die Wäschestücke wurden
mit Steinen oder Keulen bearbeitet, die Haut reinigte man
mit Sand oder rauen Steinen wie Bimsstein. Die nächste
Stufe des Waschens dürfte die mit warmem Wasser gewesen
sein.
Waschzusätze
 
Aus
dem Seifenkraut und der Rosskastanie wurden die ersten "Waschmittel"
gewonnen. © dpa
Bald
erkannte man, dass verschiedene Stoffe die Waschkraft weiter
steigern. Vor allem die Asche verschiedener Pflanzen hat
man zur Lauge hinzugegeben: Seifenkraut (Saponaria vulgaris)
oder Rosskastanienextrakt (Aesculus hippocastanum) zum Beispiel.
Daneben verwendete man Stoffe wie Borax oder Alaun.
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