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Brennende Flüssigkeiten werden gekühlt und so die weitere Ausdünstung von brennbaren Dämpfen reduziert bzw. gestoppt. Sinkt die Temperatur, sinkt auch die Konzentration der Dämpfe. Wichtiger Temperaturwert ist hierbei der Flammpunkt. Wird dieser unterschritten, findet keine Entzündung der Dämpfe mehr statt - das Feuer erstickt.

Will man zum Beispiel brennendes Fett mit Wasser löschen, erreicht man genau das Gegenteil. Fett und Wasser mischen sich nicht, das Wasser verdampft schlagartig und der entstehende Wasserdampf reißt kleine Fetttröpfchen mit. Diese entzünden sich, eine gewaltige Stichflamme ist das Ergebnis. Niemals darf man versuchen brennendes Fett mit Wasser zu löschen!

 
Fettbrand: Löschversuch mit Wasser
Fettbrand: Löschversuch mit Wasser
 

Einen Fettbrand zu löschen ist eigentlich ganz einfach. In diesem Falle ist es ratsamer den Brennstoff vom Sauerstoff zu trennen. Das brennende Fett muss also abgedeckt werden.

 
Fettbrand: Löschversuch durch Abdecken
Fettbrand: Löschversuch durch Abdecken
 

So können keine brennbaren Gase mehr mit dem Luftsauerstoff reagieren. Bei einem Fettbrand in ist also das Abdecken mit einem Deckel oder einer Löschdecke die sicherste und schnellste Löschmethode. Die Feuerwehr trennt bei größeren Bränden meist mit Schaum oder im Fall von Metallbränden mit speziellen Salzmischungen, die auf der heißen Oberfläche schmelzen. Die so entstehende Salzschmelze verhindert den weiteren Zutritt von Sauerstoff.